GIESSEN (pm/fsy). Im Namen des Magistrats der Universitätsstadt Giessen und persönlich begrüßte heute der Kulturdezernent Dr. Reinhard Kaufmann die frisch gebackenen Liebig-Stipendiaten, Dekane der Fachbereiche und die letztjährigen Stipendiaten zu einer kleinen Feierstunde.

Die Liebigstipendiaten im Studienjahr 2007/2008: Dennis Gerbig, Christina Bächle, Mariko Nadine Ingold und Kulturdezernent Dr. Reinhard Kaufmann (Bild: Giessen-Server.de)
Zum fünften Mal infolge verleiht der Magistrat das Giessener Liebig-Stipendium an Studierende der Justus-Liebig-Universität Giessen, die mit außerordentlichen Leistungen hervorgetreten sind.
Es war das erste Mal, dass nicht nur wie bisher zwei, sondern drei Stipendien vergeben wurden: Mit Blick auf das 400jährige Universitätsjubiläum hatte der Magistrat noch im vergangenen Jahr beschlossen, neben Chemie und Agrarwissenschaften in einer dritten "Liebig-Disziplin", nämlich der Ernährungswissenschaft, ein Stipendium zu stiften. „Ich bin dem Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der JLU Giessen dankbar, dass er hierfür die Kriterien des geforderten Leistungsnachweises erarbeitet hat. Der Magistrat seinerseits hat die entsprechend erweiterten Richtlinien für die Verleihung des Giessener Liebig-Stipendiums im Dezember vorigen Jahres verabschiedet und die Stadtverordnetenversammlung die notwendige Aufstockung der Mittel im städtischen Haushaltsplan einstimmig beschlossen“, erklärte der Kulturdezernent.

400 Jahre Universität Giessen 1607 - 2007 (Bild: Frank Sygusch)
Dr. Reinhard Kaufmann erläuterte, dass „die Stadt neben der materiellen Nützlichkeit, die der Geldtransfer an die mit dem Stipendium ausgezeichneten Studierenden bedeutet, das Stipendium auch als ein Symbol dafür steht die Erinnerung an den großen Wissenschaftler und Gelehrten Justus von Liebig, Namenspatron der Giessener alma mater, wach zu halten; den in Giessen studierenden wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern; sowie die guten Beziehungen zur Justus-Liebig-Universität zu vertiefen und nachhaltig zu stärken.

(Bild: Frank Sygusch)
Das Auswahlgremium für die Vergabe der drei Giessener Liebig-Stipendien besteht aus einem Präsidiumsmitglied der JLU, je einem Dekanatsmitglied der beiden Fachbereiche 08 und 09 und dem Kulturdezernenten oder der Kulturdezernentin der Stadt Giessen. Das Gremium hatte in seiner Sitzung am 01. August 2007 entschieden, die Stipendien für das Studienjahr 2007/2008 wie folgt zu vergeben: im Fachgebiet Chemie an Herrn Dennis Gerbig; im Studiengang Agrarwissenschaften und Umweltmanagement an Frau Mariko Nadine Ingold; und in der Studienrichtung Ernährungswissenschaft oder Ökotrophologie mit ernährungswissenschaftlicher Ausrichtung an Frau Christina Bächle.

Aus Anlaß der 400 Jahrfeierlichkeiten der Justus-Liebig Universität hat der Magistrat der Stadt in diesem Jahr 3 Stipendien vergeben (Bild: Frank Sygusch)
Alle drei Stipendiaten hatten die Preisrichter mit ihren hervorragenden Studienleistungen überzeugt. In einer kleinen Laudatio wurden alle drei Studierenden und ihre bisherigen Studienleistungen gewürdigt:
Herr Gerbig hat die Diplom-Vorprüfung in allen Prüfungsfächern und im Gesamturteil mit 1,0 abgelegt. Damit hat er die als Jahrgangsbester erreichte Bestnote im Abitur (1,0) bestätigt. Alle Dozenten - über die Fachdisziplinen hinweg - heben sein Engagement, seine hohe Leistungsfähigkeit und Eigenmotivation sowie die stark ausgeprägte Fähigkeit zur kritischen Analyse und zum wissenschaftlichen Dialog hervor.
Frau Ingold hat das Bachelor-Studium mit "sehr gut" (Note 1,5) abgeschlossen. Die Bachelor-Arbeit zum Thema "Proteomanalyse von Maisblättern (Zea mays L.) unter Salzstress" wurde mit 1,0 bewertet. Sie hat das Bachelor-Studium zügig in sechs Semestern absolviert und bereits im ersten Semester des Master-Studienganges der Fachrichtung Pflanzenproduktion weit überdurchschnittliche Leistungen erbracht.
Frau Bächle hat die Bachelor-Prüfung mit dem Gesamturteil "ausgezeichnet" (Note 1,2) abgeschlossen. Ihre Bachelor-Arbeit zum Thema "Bedeutung der Ernährung in der Osteoporoseprävention" wurde mit 1,3 benotet. Ihre bisherigen Leistungen im Master-Studium Ernährungswissenschaft werden in einem Gutachten als sehr positiv eingeschätzt. Am renommierten Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund hat sie ein vier-monatiges Praktikum absolviert".
Giessen, 24. Oktober 2007 / Bild: Frank Sygusch (Giessen-Server.de)
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