Come to the GCSC – join an Excellent Team! / Professional Management / Von der Mission Impossible in den Traumstart in die Champions League
Von Frank Sygusch

GIESSEN. Am vergangenen Freitag fand die Gründungsfeier des International Graduate Centre for the Study of Culture aus Anlass der Übergabe des Neubaus an der Giessener Universität statt.

"Herzlich willkommen" - Der geschäftsführende Direktor Prof. Dr. A. Nünning (mi.) begrüßte mit den Kollegen Prof. W. Hallet (li.) und Prof. H. Carl und dem Präsidenten der Universität Prof. S. Hormuth und Kanzler Dr. M. Breitbach (re.) die Gäste. (Foto: Giessen-Server.de)
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Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Hormuth
Ein Meilenstein in der Ausbildungsverbesserung von angehenden Geistes-, Sozial- und KulturwissenschaftlerInnen im Hochschulbereich in Deutschland ist gesetzt. „Promovieren mit System“ und „Pioniermodell mit internationalem Renomee und Vorbildcharakter“ sind zwei Slogan am interdisziplinären Centre, das besonders im Bereich der Hochschuldidaktik die Fragen nach Schlüsselqualifikationen in Verbindung mit Forschungsfreiheit und die Aneignung und Vermittlung von sozialwissenschaftlicher Kompetenz im Lehr- und Lernangebot integrieren will. Vom Basismodul über Masterclass bis zum internationalen Kolloqium enthalten die Elemente Handlungsorientierung und die qualitative Betreuungsqualität hat einen hohen Stellenwert, um den Studierenden optimale Bedingungen zu bieten.

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Prof. Dr. Wolfgang Hallet
Der wissenschaftliche Austausch in der Gruppe vor Ort und die gelebte Sprachkompetenz als Grundlage im Forschungsumfeld bieten besondere Möglichkeiten und Chancen für die jungen WissenschaftlerInnen.

(Folie aus dem Vortrag von Prof. A. Nünning)
Fast unmöglich erschien es allen, die davon hörten in der Region und andernorts. Sollte in der Ausbildung der Studierenden an der Universität in Giessen und im Bereich der Kulturwissenschaften etwas excellente Wirklichkeit werden? „Die Mission Impossible“, die eine Vorgeschichte und viele Wegebereiter und –begleiter hatte, gelang. Der Vorschlag erhielt den Zuschlag: Und der Mut die Idee zu diskutieren, ein Konzept mit Zielen der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich dem Wettbewerb zu stellen, verdient die uneingeschränkte Anerkennung.
Am Freitag bestaunten die Gäste den Neubau in Holzrahmenbauweise, der in wenigen Monaten Bauzeit entstand und seit dem 29. Oktober die neuen, hellen und kommunikativen Räume auf zwei Etagen bereithält.

GCSC - International Graduate Centre for the Study of Culture in Giessen (Foto: Frank Sygusch)
Das Etikett links neben dem Eingang, dort wo die Fahrräder der Studierenden geparkt werden können und im Frühjahr die angrenzenden Grünflächen blühen und Tische und Stühle stehen werden, macht sich gut. Und am Freitag war extra ein roter Teppich für alle BesucherInnen ausgerollt. Unterstützt durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Giessener Hochschulgesellschaft und zahlreicher Einzelspenden konnte die Finanzierung gesichert werden.
Den Rundgang durch das neue Zentrum kommentierte bestens gelaunt Prof. Dr. Wolfgang Hallet (Head of the Teaching Centre). Allen Grund sich zu freuen haben die Lehrenden, denn das Lernen und Lehren von Fertigkeiten und Fähigkeiten ist ein interaktiver Prozess, der nur gelingen kann, wenn Bedingungen der Möglichkeit dafür geschaffen sind.
Der Präsident der Giessener Universität Prof. Dr. Stefan Hormuth zeigte sich glücklich und überzeugt, dass mit dem GCSC ein wirksames Modell geschaffen ist, um excellente Lehr- und Selbstevaluation zu gestalten. Am Nachmittag wurde in der Aula der Universität die Gründung gefeiert und den Festvortrag hielt der ehemalige Kulturstaatsminister (2001-02) und heutige Ordinarius für Politische Theorie und Philosophie (Universität München) Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin.

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin (Foto: Frank Sygusch)
Den symbolischen Schlüssel als Zeichen für die offizielle Übergabe nahm der Geschäftsführende Direktor des Zentrums, Prof. Dr. Ansgar Nünning entgegen und erläuterte gemeinsam mit Prof. Dr. Horst Carl (Graduate Studies Executive) und den Doktoranden Mathis Danelzik, Stefanie Bock, Simon Cooke und Dr. Miriam Wallraven (Postdoktorandin).

Fortan werden die Studierenden am GCSC die Möglichkeit haben in der „Champions League“ promovieren zu können: Mit dem Neubau gelang der Universität Giessen ein Traumstart in die neue Saison zum Wintersemester 2007/08.
Giessen, 18. November 2007 / alle Fotos: Frank Sygusch
Februar 2012
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