alle Bilder: Frank Sygusch
Die beiden sitzen da und betrachten die Welt der Menschen und vermutlich wundern sie sich über alles, was in ihren Hundeaugen merkwürdig erscheint. Ständig latschen Zweibeiner an ihnen vorbei, die stehenbleiben und mit ihren Menschenaugen glotzen.
Das was so massig an den Mastiffs aussieht ist dennoch wohl proportioniert. Und doch können manche von ihnen bis zu 110 und mehr Kilogramm auf die Waage bringen. Längst aber hat man sich bei den Hundebesitzern geeinigt, dass ausgewachsene Mastiffs nicht mehr als 90 Kilogramm schwer sein sollten.

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Der Mastiff, der auch als englische Dogge bekannt wurde, ist vor vielen Jahren mit Handelsschiffen von Mazedonien nach England gekommen.

Der Mastiff ist ein sehr sensibler Hund mit einer sehr hohen Reizschwelle und ein aufmerksamer Beobachter. Nicht zuletzt deshalb wird er seit vielen Jahren, besonders in den USA, als Therapiehund in der Arbeit mit Patienten erfolgreich eingesetzt.

Wir wissen nicht genau, ob dieser Mastiff verhaltenstherapeutisch, systemisch oder analytisch denkt und arbeitet: Auf jeden Fall steht fest, dass ein Leben ohne Hund ein Irrtum ist.

Und die Namen der Mastiffs, die nach Giessen zur Ausstellung gekommen waren, klingen auch nicht schlecht und passen: Dayka von Westerbroek; Pilou; Elsa Simba vom Trufterhain; Emperor Lake Britannic; Erebro´s Xantho; Jordan´s from the Burning Mountain; Sophisticated Lady v.d. Duncanhof ...
und wirklich: "sophisticated" sehen sie irgendwie alle aus, die Mastiffs ...
Giessen, 23. Mai 2006 / alle Bilder: Frank Sygusch