GIESSEN (mip/r). Er nimmt sich der „staubtrockensten“ Materie an, die Naturwissenschaft und Künste zu bieten haben: der Mathematik und der Kunst der Fuge in der Musik. Dr. Dietrich „Piano“ Paul hängte vor 20 Jahren seine Karriere als Mathematiker/Informatiker an den Nagel und ist seitdem als Kabarettist unterwegs.
Am Dienstag, 12. Februar, nimmt er um 19.30 Uhr auf Beutelspachers Sofa im Mathematikum Giessen, Liebigstraße 8, Platz. Hausherr Prof. Albrecht Beutelspacher wird Dr. Dietrich „Piano“ Paul entlocken, wie er zu einer solch ungewöhnlichen Karriere kam.
Zunächst studierte der 1950 Geborene Mathematik und Informatik an der Technischen Universität in München und ging 1975 bis 1988 in Lehre und Forschung. Währenddessen promovierte Paul mit einem Thema in der Stochastik (1981). Doch parallel entdeckte und entwickelte er sein musikalisch-kabarettistisches Talent. 1988 verschrieb er sich dann ganz dem freischaffenden Künstlertum. Mit Vorliebe nimmt er den Zeitgeist auf die Schippe, der zwar gern die neueste Technik nutzt, sich aber nicht um die Naturwissenschaften in Schule und Öffentlichkeit schert. Im Jahr der Mathematik tourt er mit seinem Programm „PISA, Bach, Pytagoras“ durch die Lande.
Giessen, 05. Februar 2008
Mai 2012
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