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TanzArt ostwest 06 / Tanzstück: Snow Motion


Snow Motion  (Bild: Frank Sygusch)


(GIESSEN).       Mit der Aufführung des Tanzstückes Snow Motion von Guido Markowitz und Tarek Assam startet morgen am 01. Juni 2006 das Festival „TanzArt ostwest 06“.

In einem Pressegespräch erläuterte Tarek Assam, Balettdirektor am Stadttheater und Leiter der Tanzkompagnie Giessen das gesamte Festivalprogramm, das den Besuchern über 4 Tage einen Einblick in die verschiedensten Ausdrucksformen des zeitgenössischen Tanzes bieten wird.

Überaus erfreut zeigte sich Tarek Assam darüber, dass sich die Veranstaltung so gut in Giessen etabliert hat und in diesem Jahr zum vierten Mal stattfinden wird. Zahlreiche Tanzkompagnien aus der freien Szene kommen aus dem In- und Ausland werden nun in Giessen erwartet und präsentieren ein breites Spektrum unterschiedlichster Stilrichtungen.


1.6. Snow Motion

20.00 h / TiL-Studiobühne, Löbershof 8

SNOW MOTION

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie: Guido Markowitz, Tarek Assam

Alle Jahreszeiten haben ihre Tänze: Der Frühling treibt sprunghaft die müden Glieder an, ein Sommerhoch walzt über Wiesen, der Herbst stirbt elegisch in einer Fallbewegung. Was aber ist der adäquate tänzerische Ausdruck für den starren Winter? In einem ungewöhnlichen Besetzungsmix aus Tänzern, Turnern und Laiendarstellern nimmt sich die zweiteilige Choreographie SNOW MOTION des winterlichen Themas an und setzt die eisige Jahreszeit in Bewegung um.

In Zusammenarbeit mit dem Theater der Brotfabrik Bonn

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e. V.


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1.6. Parking Spaces

21.30 h / Karstadt Parkhaus, Reichensand 10 / Parkdeck 13

PARKING SPACES

Tanzcompagnie Gießen / Choreographien: Kim Olson, Tarek Assam

Spannende Akzente zeitgenössischen Tanzes vor der ungewöhnlichen Kulisse eines Parkhauses.

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2.6. Ansichten

20.00 h / TiL-Studiobühne, Löbershof 8

IN THE DARK

Choreographie und Tanz: Melanie Clarke (London)

Innerlich stehen wir im Dunkeln. Finsternis entsteht in uns selbst. Nur durch Licht und Freiheit sind wir in der Lage, uns zu bewegen. Aber manchmal sind wir gezwungen, uns mit der Dunkelheit in uns selbst zu konfrontieren.


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FRENTE AL MAR / FACE A LA MER

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie und Tanz: Melodie Lasselin, Indalecio Moreno Fuentes

Ein Mann steht am Meer, wartet auf seine Erinnerung. Die See, das Dorf, die Kinder… auch SIE ist da. Sie sind wieder zusammen – wie damals. Doch dann öffnet er seine Augen und sieht nichts als Wellen vor sich… Was ist aus der Erinnerung geworden?

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GINA GEHT AUS!

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Choreographie: Gaetano Posterino

Gina will noch ausgehen, obwohl es schon kurz nach Mitternacht ist. An „ihrer” Laterne bleibt sie stehen. Ihr Herz schlägt schneller… ER ist da! Liebe, Lust, Hass und Leidenschaft, getanzt zur Musik der Sechziger Jahre, bietet Posterino in seiner Choreographie.


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SITE SPECIFIC MINIATURES

Compagnie Irene K. (Belgien)

Kurze Tanzstücke im zeitgenössischen Stil, präsentiert an außergewöhnlichen Orten. Der Tanz passt sich dem jeweiligen Ort an, das Besondere des Ortes und des Tanzes ergänzen sich gegenseitig.


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2.6. Spätschicht

21.30 h / TiL-Studiobühne, Löbershof 8

AXIOM

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie und Tanz: Miranda Glikson

„Ich bin hier, weil Du nichts anderes beweisen kannst.”


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THE MAIDEN AND THE DEATH

Camino Largo Tanz-Literatur-Theater Köln / Choreographie und Tanz: Monica Delgadillo, Simone Dors, Sabine Lindlar, Bettina Rutsch

Was stirbt in einem Kind, bis es erwachsen ist? Wie lange hält ein Mensch stand, bis sein Lebenstanz zur Danse macabre wird? Zu Schuberts DER TOD UND DAS MÄDCHEN sowie mit Skulpturen und Texten der Romantik wird ein Weg durch den Märchenwald der (Alp-)Träume gebahnt.


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MELI-MELO

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie und Tanz: Mélodie Lasselin

Seht den Wind, wie er alles davonträgt. Auch die schönen Dinge des Lebens, das Lächeln, meine Kindheit…

Méli-mélo meiner Ideen, meiner Gedanken, meiner selbst. Freude, Spiel, Irrsinn, Angst, Einsamkeit, Melancholie: Meli-Melo.

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LOVE STORIES

Theater Magdeburg / Choreographie: Irene Schneider

Ein Abend über die erste Liebe: Über das erste Rendezvous, Schmetterlinge im Bauch, über störende Zahnspangen beim ersten Kuss, das „erste Mal”. Über die Kraft der Gefühle – ganz einfach: Über die schönste Sache der Welt!


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3.6. Masterclasses

17.00 h / TiL-Studiobühne, Löbershof 8

JUNGE CHOREOGRAPHEN

Hochschule für Musik Köln - Fachbereich Tanz

Junge Tänzerinnen und Tänzer des Studiengangs Tanz zeigen ihre eigenen Choreographien – Projekte voller Experimentierfreude, Individualität und Fantasie.


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BODYSCAPES

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main - ZuKT

ZuKT, der Name ist Programm: Zeitgenössischer und Klassischer Tanz. Das Programm BODYSCAPES spannt einen Bogen zwischen Tradition und Innovation, Neoklassik und Zeitgenössischem Tanz. Die Studierenden haben die Chance, sich in Ausschnitten aus bekannten Stücken zu präsentieren; andererseits entwickeln sie neue Arbeiten mit ChoreographInnen und werfen Fragen auf: Was sieht der Zuschauer? Tanz oder Tänzer?

Den kleinen Finger oder die Beziehung aller Körper im Raum? BODYSCAPES ist auch eine Einladung an den Zuschauer, neue Konstellationen zu entdecken.


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PURELY EXTRANEOUS INFORMATION / Choreographie: Marc Spradling

ON THE OTHER SIDE (Ausschnitt) / Choreographie: Olga Cobos und Peter Mika /

4TEASE / Choreographie: Alan Barnes

BAGAGES / Choreographie: Dieter Heitkamp

ENEMY IN THE FIGURE (Ausschnitte) / Choreographie: William Forsythe


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3.6. Mit den Flügeln des Ikarus

19.30 h / Stadttheater Gießen, Großes Haus

MIT DEN FLÜGELN DES IKARUS

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie: Natalie Weir und Tarek Assam / Philharmonisches Orchester Gießen / Musikalische Leitung: Herbert Gietzen

Flüchtende Abenteurer oder abenteuerliche Flüchtlinge? Ikarus und Dädalus, das antike Vater-Sohn-Duo, sitzen im Labyrinth fest. Beflügelt von der Sehnsucht nach Freiheit, bauen sie sich Flügel und fliegen – im Moment des größten Triumphs jedoch müssen sie für ihre Vermessenheit büßen. Natalie Weir und Tarek Assam interpretieren den von Ovid überlieferten antiken Mythos um den uralten Traum vom Fliegen neu. Zu dem
zweiteiligen Tanzabend spielt das Philharmonische Orchester Gießen die PRAGER SINFONIE von W.A. Mozart und das 3.Violinkonzert von Max Bruch.


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3.6. Tangosalon

22.00 h / Stadttheater Gießen, Großes Haus / Foyer

TANGOSALON / Auszüge aus TANGO

Tanzcompagnie Gießen / Choreographie: Gabriel Sala

Erotisch, sinnlich, ekstatisch – der Tango fasziniert wie kaum ein anderer Tanz. Mitglieder der Tanzcompagnie Gießen zeigen Ausschnitte aus dem Tanzstück TANGO von Gabriel Sala. Doch die Klänge des Bandoneóns, die schnellen Rhythmen und fließend-schwebenden Bewegungen der Paare animieren zum Mitmachen! Vor der
stilvollen Kulisse des Jugendstil-Foyers ist das Publikum eingeladen, zu argentinischen Klängen selbst das Tanzbein zu schwingen.



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4.6. Tanzgala

11.00 h / Stadttheater Gießen, Großes Haus

SITE SPECIFIC MINIATURES

Compagnie Irene K. (Belgien)

Kurze Tanzstücke im zeitgenössischen Stil, präsentiert an außergewöhnlichen Orten abseits des bekannten Theaterraumes – der Tanz passt sich dem jeweiligen Ort an, das Besondere des Ortes und des Tanzes ergänzen sich gegenseitig.

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WE

Staatstheater am Gärtnerplatz München / Choreographie: Gesine Moog, Alessandro Pereira

Wir haben manchmal die Angewohnheit, alles und jeden miss zu verstehen und falsch zu interpretieren. Wir sehen und hören dann nur, was wir sehen und hören wollen –
erträumen uns in unserer Fantasie buchstäblich die Welt.


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EPITAPH

Kielce Dance Theatre (Polen) / Choreographie: Elzbieta und Grzegorz Pantak

Eine Geschichte über den Verlust eines geliebten Menschen.


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RAKUICHI NANAZA

Theater der Stadt Koblenz / Choreographie: Anthony Taylor

Europäische Männer und asiatische Frauen treffen aufeinander – ein zweifacher clash; der Kulturen wie auch der Geschlechter. Musikalisch verschmelzen mit Schlagzeugsextett und Bambusflöte europäische und traditionelle japanische Klangkonzepte.


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WYSIWYG

Theater der Stadt Koblenz / Choreographie: Anthony Taylor

Am Anfang steht eine Enttäuschung. Eine misslungene Liebesnacht? Eine verpatzte Ballettaufführung! Ein Paar streitet, übt, und ist mit den Gedanken schon in der Disco.


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THE AWAITING

Kielce Dance Theatre (Polen) / Choreographie: Elzbieta und Grzegorz Pantak

Ein junges Paar erwartet hoffnungsvoll die Geburt seines Kindes. Doch die Unmöglichkeit, ihren Träumen und Idealen gerecht zu werden, führt zu Spannungen zwischen den beiden…


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EXTREMOTIONS - LOVE HURTS

Opernhaus Graz / Choreographie: Darrel Toulon

Ein choreographisches Netz über die tödlichen Verstrickungen der Liebe, gewebt aus den Handlungsfäden dreier schicksalhafter Liebesbeziehungen: Madame Butterfly und Pinkerton, Narzissus und Echo, Samson und Dalila.


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QUARTETT

Theater Dortmund / Choreographie: Xin

Peng Wang /

Eine Hommage an Mozart – eine abstrakte Bewegungskomposition, die das „Gespräch” der Instrumente in eine choreographische Konversation zwischen den Tänzern übersetzt. Drei Männer und eine Frau in einer launig-launischen Caprice, in der geflirtet und gebalzt wird.


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THE SPIRIT

Kielce Dance Theatre (Polen) / Choreographie: Elzbieta und Grzegorz Pantak

Im Inneren jedes Menschen fechten gegensätzliche Kräfte einen ewigen Kampf aus…


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AIR

Staatstheater am Gärtnerplatz München / Choreographie: Philip Taylor

Die Choreographie im leeren Raum zeigt eine intime Beziehung zweier Menschen; keine großeLiebesgeschichte, sondern Zweisamkeit voller Nähe und gemeinsamer Aktion. Ein ständiges Loslassen und Wiederfinden…


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4.6. Schichten

20.00 h / TiL-Studiobühne, Löbershof 8

Stahlwerk Lüneburg / Choreographie: Heidrun Stahl

Zwei Frauen – vielleicht Schwestern, vielleicht Mutter und Tochter oder Zukunft und Vergangenheit? – erleben die Poesie aber auch die Schwierigkeiten des Alltags, in dem das andere Geschlecht nicht fehlen darf. Eine witzige Collage zur Musik von Verdi und Joplin.


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KV 488 (MOZART)

Saarländisches Staatstheater / Choreographie und Tanz: Ilka von Häfen

Das zarte Echo einer Figur aus der Vergangenheit… sie glänzt, und doch ist etwas ganz Einfaches gegenwärtig. Eine solche Figur ist Mozart, dessen schemenhafte Umrisse sowie die Leichtigkeit und Melancholie seiner Musik das Zentrum dieser Choreographie bilden.


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JUST AT HOME

Choreographie und Tanz: Gaetano Posterino (Wiesbaden)

Zuhause! Das ist der Ort, an dem alles anfängt und endet. Heiße Wände, kalte Wände enthalten eine parallele Dimension. Dort beginnt die Sehnsucht nach dem anderen Ich…


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MOSAIK

Carlos Cortizo Tanzprojekt Nürnberg / Choreographie: Carlos Cortizo

Inspiriert durch die mit Mosaiken übersähten Bauwerke von Gaudis Park Guell, zerlegen zwei Tänzerinnen Bilder in Fragmente und fügen sie zu einem neuen Ganzen zusammen, zu einem neuen Kosmos von Gedanken und Gefühlen.


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SONG

Solisten von Pretty Ugly Köln / Choreographie und Tanz: Rebecca Jefferson, Rick Kam

Ein Stück nur für Sprechstimme und Tanz: Zu Texten von Shakespeare bis Murakami wird ein neues Spannungsfeld zwischen Sprache und Tänzern generiert und dabei auf Musik vollständig verzichtet.


Preise

Großes Haus: 8.50-19.50 €

Foyer (Großes Haus): 3 €

TiL / Karstadt-Parkhaus 9.50 € / ermäßigt 7.50 €

Festival-Pässe

M für 3 €

berechtigt zum Kauf von 3 Karten mit 15% Rabatt

XL für 5 €

berechtigt zum Kauf von 4 Karten mit 25% Rabatt

ermäßigt:

M für 2 €

berechtigt zum Kauf von 3 Karten mit 25% Rabatt

XL für 4 €

berechtigt zum Kauf von 4 Karten mit 40% Rabatt

Vorverkauf

Theaterkasse / Johannesstr. 1 / 35390 Gießen

di-fr 10-13.00 Uhr und 16-18.00 Uhr / sa 10-13.00 Uhr

Tel.: (0641) 79 57-60; -61 / Fax: (0641) 79 57-64

Festivalpässe

Für Festivalbesucher, die mehrere Veranstaltungen besuchen möchten, lohnen sich die Festivalpässe, die in mehreren Varianten gestaffelten Rabatt von 15 bis 40 Prozent auf den Kartenpreis gewähren. Die Pässe ebenso wie das ausführliche Festivalprogramm sind an Theaterkasse in der Johannesstraße erhältlich.


Giessen, 31. Mai 2006

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