
Im vollbesetzten Theater im Löbershof durchlebten die neun Musiker und ihre Stimme „die vergangenen Ereignisse, Erlebnisse und Befindlichkeiten mit den Mitteln der Musik".
Zusammen und getragen von der Sinnhaftigkeit der Musik; eingeflochten im Zwiegespräch mit den Akteuren auf der Bühne und den Zuhörern zugewandt, trug Marta de la Vega mit ihrer ausdrucksstarken und klaren Stimme die Texte im Theater vor.


Schritt um Schritt gelang es den Interpreten den Zuhörer in den Erlebniskontext hineinzuziehen.

"Wie jede große gesellschaftliche Umwälzung, bringt auch der Krieg seine eigene musikalische Subkultur hervor: Hymnen, Gesänge des Kampfes und des Widerstandes, der Sehnsucht nach Frieden und des Heimwehs, Klage- und Spottlieder, Tänze und Trauermärsche. Auch im spanischen Bürgerkrieg entstand ein umfangreiches musikalisches Repertoire, zu dessen Vielfalt die spanische Volksmusik, die katalanische Sardana und der Flamenco das ihre beitrugen."

Eugenio Colombo und Reiner Winterschladen

An der Posaune in Bewegung: Detlef Landeck

Ekkehard Jost
Ekkehard Jost Ensemble
Reiner Winterschladen: Trompete
Detlef Landeck: Posaune
Eugenio Colombo: Flöte, Sopran- und Altsaxophon
Wollie Kaiser: Sopran- und Tenorsaxophon, Flöte, Kontrabaßklarinette
Ekkehard Jost: Baritonsaxophon und Kontrabaßklarinette
Gerd Stein: Gitarre
Dieter Glawischnig: Piano
Dieter Manderscheid: Kontrabaß
Joe Bonica: Schlagzeug und Perkussion
Marta de la Vega: Stimme
Stadttheater Giessen: Die Aufführung fand am Montag, den 06. März 2006 im Theater im Löbershof statt
Mai 2012
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