
Schwerpunkt der Ausstellung (nach der mongolisch-surinamesischen Intervention zu Nathalie Grenzhaeuser vom 2. Juni) ... ist eben dies, was der Titel verspricht.
So wird offen gelassen, wer die Besucher sind, und der Besuchte, der in einem Einzimmerhaus Gedichte schreibt. Ein Wald ist immerhin eine mysteriöse Angelegenheit, und"Kirkkonummi" könnte auch ein mongolischer Name sein. Wald und Steppe sind die Hintergründe, vor denen Gabi Schaffner ihre "Themenhaufen" ausbreitet.
Zur Eröffnung hält Gabi Schaffner einen Vortrag mit Musikbeispielen zum Thema"Finnische Schneemusiken".
Gabi Schaffner arbeitet mittels poetischer Systeme: Sprache, Text, Fotografie und Audiolandschaften werden für jede Ausstellung neu verwoben.
Ihr ethnografischer Blick schweift über Alltagskultur, Mensch und Tier, Landschaft; das Mikrofon fängt Atmosphären ein. Verbunden werden diese Themen über Balancier-Pfade im tiefen Wald zwischen Wissenschaft und Fiktion.
Die Vernissage findet statt am Samstag, dem 1. Juli, um 18:00 Uhr; am darauffolgenden Sonntag, dem 2. Juli, um 15:00 Uhr gibt es ein öffentliches Gespräch mit Gabi Schaffner. Die Ausstellung dauert bis zum 19. Juli und ist jeden Mittwoch von 17-20 Uhr und Samstag von 14-18 Uhr geöffnet (und nach Vereinbarung).
Kunstraum Doppelzimmer
Ludwigstraße 33
35390 Gießen
Giessen, 29. Juni 2006
Mai 2012
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