WIESBADEN (mip/r). Wenngleich der diesjährige April mit recht kühler Witterung einen verhaltenen Beginn der Spargelernte bescherte, so warten doch rund 1850 Hektar Spargelanbaufläche auf ihre Ernte. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurde in den vorangegangenen Erhebungen eine rund 50 Hektar größere Anbaufläche ermittelt. Gleichwohl erfuhr der Spargelanbau in Hessen eine enorme Ausdehnung. So wurde 1982 auf weniger als 500 Hektar Spargel angebaut.
Während im Durchschnitt der Jahre 2002 bis 2007 gut 4,7 Tonnen je Hektar geerntet wurden, konnte im Jahr 2007 wegen der langen Erntesaison, die der milde April ermöglichte, mit rund 5,6 Tonnen je Hektar eine sehr gute Ernte „gestochen“ werden.
Nach Niedersachsen (4200 Hektar), Nordrhein-Westfalen (2850 Hektar), Brandenburg (2700 Hektar) und Bayern (2000 Hektar) besaß Hessen im Jahr 2007 mit 1850 Hektar dass fünftgrößte Anbaugebiet Deutschlands.
Es handelt sich hier nur um Angaben der Spargelflächen, die auch im Ertrag stehen. Weitere 360 Hektar Spargelflächen stehen bisher nicht im Ertrag.
Giessen, 30. April 2008
Februar 2012
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