Gut gefülltes Wochend-Programm im Mathematikum
GIESSEN (mip/r). Gut gefülltes Wochend-Programm im Mathematikum. Wer lässt sich schon gern täuschen? Am Wochenende gehen im Mathematikum Studierende der Uni Gießen mit ihren visuellen Experimenten sowie die Acht- bis Zwölfjährigen in der Kindervorlesung optischen Täuschungen auf den Grund. Wer sich dafür interessiert, wie man Steine mal anders stapelt, ist bei der Exponatpremiere richtig.
Im Seminar „Mathematik zum Anfassen“ haben Studierende interaktive Experimente entwickelt, die sie am Samstag, 8. Juli, und Sonntag, 9. Juli, im Mathematikum, Liebigstraße 8, vorstellen. Von scheinbar rotierenden Kreisen über verzerrte Figuren bis zu geometrischen Täuschungen reichen die Arbeiten der Studenten. Mathematikums-Direktor Prof. Albrecht Beutelspacher eröffnet die Präsentation am Samstag, 10.30 Uhr. Die Studierenden erläutern ihre Exponate während der Öffnungszeiten an beiden Tagen von 10 bis 19 Uhr.
Mit den jüngeren Besuchern des Mathematikums macht sich Prof. Beutelspacher am Samstag, 11 bis 11.45 Uhr, auf die Suche nach optischen Täuschungen: Aus geraden Linien werden gebogene; der Unterschied zwischen Groß und Klein verschwindet; Figuren entstehen, die es gar nicht gibt.
Seit Anfang des Jahres stellt das Mathematikum jeden Monat ein neues Exponat vor. Am Samstag, 15 Uhr, lädt Prof. Beutelspacher zur Exponatpremiere „Wer kommt am weitesten raus?“ ein. Die Herausforderung des neuen Experiments besteht darin, einzelne Steine so aufzustapeln, dass ein Stein möglichst weit nach außen ragt. Zunächst beleuchtet Prof. Beutelspacher den mathematischen Hintergrund des Exponats, dann wird es bei einem Gläschen Sekt enthüllt.
Giessen, 04. Juli 2006
Mai 2012
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