
WIESBADEN (mip/r). Im Jahresdurchschnitt 2005 bezeichneten sich knapp 14 Prozent der Bevölkerung als krank (12,8 Prozent) oder unfallverletzt (0,9 Prozent). Wie das Hessische Statistische Landesamt auf Grund der Ergebnisse des Mikrozensus mitteilt, ist mit zunehmendem Alter ein Anstieg der gesundheitlichen Beschwerden zu beobachten. Während der Anteil der Kranken und Unfallverletzten bei Personen im Alter von 15 bis 39 Jahren 10,1 Prozent betrug, lag er bei den 40- bis 64-Jährigen bereits bei 13,2 Prozent. Von den über 65-Jährigen bezeichnete sich gut jeder Fünfte (22 Prozent) als krank oder unfallverletzt.
Frauen waren mit einem Anteil von 14,2 Prozent etwas häufiger von gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen als Männer (13,2 Prozent). Diese Differenz ist im Wesentlichen mit dem höheren Anteil kranker Frauen über 65 Jahren zu erklären. In dieser Altersgruppe waren es 23,2 Prozent, gegenüber 21 Prozent bei den gleichaltrigen Männern.
Ein Drittel aller Kranken und Unfallverletzten gab 2005 an, bereits seit einem Jahr oder länger gesundheitliche Beschwerden zu haben. Überwiegend waren davon ältere Menschen betroffen. Bei 58 Prozent der über 65-Jährigen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen dauerten diese seit mindestens einem Jahr an. Auch in der Altersgruppe der 40- bis 64-Jährigen waren 31 Prozent von Langzeiterkrankungen von über einem Jahr betroffen.
Giessen, 09. August 2006
Mai 2012
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