GIESSEN (fsy). Als vor 25 Jahren alles mit einer fünftägigen Tour von Giessen nach Hamburg begann, hatten selbst die Veranstalter nicht daran geglaubt, dass es zu einer Fortsetzung kommt. Alles kam anders und wer hätte das gedacht: Über 20 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren mit den Touren für spezielle Kliniken und Einrichtungen gesammelt.

Kurz vor dem Start stärkt sich das Fahrerfeld im Zelt auf dem Gelände der Mittelhessischen Getränkeindustrie in Giessen
Gestern startete auf dem Hof der Getränkeindustrie Mittelhessen im Teichweg in Wieseck das Peloton mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum traditionellen Prologtag der 25. Tour der Hoffnung in Richtung Fernwald. Von dort ging die Fahrt weiter nach Lich und anschließend wieder zurück nach Giessen.
Organisationsleiter Gerhard Becker, der sportliche Leiter Volker Klein und besonders der Gründer der Veranstaltung, Prof. Fritz Lampert konnten sich wieder über die Vielzahl an prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Sport, der Wirtschaft und Politik freuen.

Prof. Dr. Fritz Lampert freut sich riesig über 25. Jahre Tour der Hoffnung
Schönster Sonnenschein am Start bei hochsommerlichen Temperaturen, aber auf der Strecke ein angenehmer lauer Wind. Das alles beflügelte die tolle Stimmung auf der Tagesfahrt durch den Giessener Landkreis. Viele aus dem Fahrerfeld sind von Anfang an bei der Tour der Hoffnung dabei gewesen. So wie der mehrmalige Weltmeister und Gewinner von mehreren Etappen und Träger des Gelben Trikots bei der Tour de France Klaus-Peter Thaler. Seit Jahren führt er das Gesamtfeld der Tour der Hoffnung als Kapitän an.

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(Klaus-Peter Thaler)

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(Mirko Reeh)
Andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren seit ein paar Jahren mit und sind begeistert von dem Erlebnis und der Gruppendynamik, wie der bekannte Fernsehkoch Mirko Reeh. Sein Berufskollege, der Sterne- und Starkoch Johann Lafer nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal an der Tour der Hoffnung teil.

Johann Lafer bei der Tour der Hoffnung 2008
(Foto: © Frank Sygusch / Giessen-Server.de)
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In Fernwald am Rewemarkt wurde eine Pause eingelegt und anschließend in Lich an der Privatbrauerei Station gemacht. Der sportliche Leiter der Tour der Hoffnung Volker Klein (re.) nahm stellvertretend für das Fahrerfeld ein Spende von den Bürgerinnen und Bürgern aus Fernwald im Beisein von Bürgermeister Klose (li.) in Empfang.

In Lich übergab Marketingdirektor Holger Pfeiffer den symbolischen Scheck in Höhe von 10000 Euro.

Schirmherrin Petra Behle, Olympiasiegerin und mehrfache Weltmeisterin im Biathlon freut sich über die Spende
Als Géraldine Olivier gemeinsam mit Kindern aus Lich das eigens für die Tour komponierte Lied "Licht am Horizont“ anstimmte, sprang der Funke über ins Fahrerfeld und mit dem zweiten Lied begannen alle das Tanzbein zu schwingen.

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Für einige Minuten herrschte ausgelassene Tanzstimmung auf dem Gelände der Licher Privatbrauerrei bei der Tour der Hoffnung 2008

Prof. Fritz Lampert wird das Tour der Hoffnung - Tattoo: TdH - 2008 verpasst.

Nach einer Verschnaufpause mit Getränken und Brotzeit ging es am frühen Nachmittag zurück in Richtung Giessen bis ins Schiffenbergertal zum Möbelhaus Sommerlad.

Frank Sommerlad überreicht Geschenke an Petra Behle und den Organisationsleiter der Tour der Hoffnung Gerhard Becker (li.). Anschließend übergibt Frank Sommerlad einen Scheck in der Höhe von 9000 Euro an die Schirmherrin der Tour der Hoffnung
Am Abend fand die traditionelle Eröffnungsfeier der Tour der Hoffnung im angenehmen Ambiente des Licher Golfclubs statt. Auch dort wurden zahlreiche weitere Spenden von zahlreichen Firmen aus der Region entgegengenommen. Innerhalb einer halben Stunde erhielten die Spendensammler weitere Euro und am späten Abend stand fest, dass am Ende des 1. Tages der Tour der Hoffnung 2008 bereits 250.000 Euro auf das Spendenkonto eingegangen waren. Das verwaltet der Giessener Stadtkämmerer Dr. Volker Kölb und versicherte am Abend vor den Gästen, dass alle eingenommen Spenden treuhänderisch verwaltet werden.

Punktgenaue Landung von Weltmeister Klaus Renz mit Nicola Beer, der wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag auf dem Rasen des Licher Golfclubs
(Foto: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)
Zuvor landete Klaus Renz, Weltmeister im Fallschirmfliegen, gemeinsam im Tandemflug mit der Hessischen Landtagsabgeordneten Nicola Beer. Für die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag war es der erste Fallschirmabsprung und ein "tolles und phantastisches Erlebnis“.

Klaus Renz, Weltmeister im Fallschirmfliegen und Nicola Beer, wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag auf dem Rasen des Licher Golfclubs
(Foto: © FrankSygusch / Giessen-Server.de)
Bereits am Nachmittag war der mehrmalige Weltmeister Klaus Renz auf dem Gelände von Möbelstadt Sommerlad in Giessen punktgenau und perfekt auf einem Doppelbett gelandet. "Eine wahre Meisterleistung“, kommentierte ein Zuschauer die Landung, aus 1000 Meter Höhe in einem Bett zu landen … unglaublich!
Giessen, 07. August 2008 / alle Fotos: Frank Sygusch / Ton: Giessen-Server.de
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