
WIESBADEN (mip). Die Verbraucherpreise in Hessen waren Mitte August um 1,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, hatte die Rate im Juli noch 1,9 Prozent und im Juni 1,8 Prozent betragen.
Ausschlaggebend für den Rückgang der Teuerung war die Preisentwicklung für Heizöl und Kraftstoffe. Heizöl war Mitte August „nur“ noch um 2,8 Prozent (nach 16 Prozent im Juli) und Kraftstoffe waren um 4,9 Prozent (nach elf Prozent im Juli) teurer als ein Jahr zuvor. Ohne diese beiden Mineralölprodukte wäre der Verbraucherpreisindex im August wie schon im Juni und Juli um 1,3 Prozent höher als vor Jahresfrist gewesen. Demgegenüber sind die Preise für Gas nicht gesunken. Mitte August war es um gut 16 Prozent teurer als vor einem Jahr. Auch die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme stiegen, und zwar um knapp 14 Prozent. Nahrungsmittel waren 2,9 Prozent teurer. Die Preise für Kartoffeln erhöhten sich dabei binnen Jahresfrist um fast 49 Prozent.
Fernseh- und Videogeräte waren im August gut 14, Personalcomputer (einschl. Software und Zubehör) gut zehn und Beherbergungsdienstleistungen um 1,8 Prozent billiger als ein Jahr zuvor.
Von Mitte Juli bis Mitte August sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent. Die Kraftstoffpreise gingen dabei binnen Monatsfrist um 3,9, die Heizölpreise um 3,2 und die Nahrungsmittelpreise um 0,3 Prozent zurück. Kartoffeln wurden von Mitte Juli bis Mitte August um 7,6 Prozent billiger.
Giessen, 25. August 2006 / Bild: Frank Sygusch
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