
Baby tätschelt die Melone; kurze Zeit später ist die Melone befreit (Bild: Frank Sygusch)
FRANKFURT/Main (fsy). Idee und Inszenierung sind von Susanne Zaun, seit 2000 Studentin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen. Das Stück, eine Choreographie für einen Mädchenchor, einen Animateur und vier Melonen, feierte im April 2005 Premiere und ist die erste eigenständige Bühneninszenierung von Susanne Zaun.
Am vergangenen Dienstag und Mittwoch wurde das Stück im Mousonturm in Frankfurt/Main im Rahmen der 6. Internationalen Sommerakademie aufgeführt und vom Publikum mit stürmischem Applaus bedacht.
Synopsis: Die 17-jährige Frances Houseman, genannt Baby, verbringt den Sommerurlaub mit den spießigen Eltern und ihren Schwester Lisa im Hotel der Kellermans. Der Urlaub droht mit Hufeisenwerfen, Scharade und abendlichen Sketchen stinklangweilig zu werden, bis Baby den Tanzlehrer Johnny Castle kennenlernt.

„Dreckig tanzen“ ist eine ironische Hommage an „Dirty Dancing“, den Kultfilm der späten 80er Jahre.

Film, Wirklichkeit und virtuelle Kommunikation geraten vollends durcheinander, wenn die vier Darstellerinnen Isabell Dachsteiner, Annika Scheffel, Anna Schewelew, Anne Tenhaef und Philipp Schulte Filmzitaten, Ausschnitte aus Fanpost im www-Netz und eigenen Bekenntnissen zu einer grotesken Collage mixen.

Frankfurt/Main, 29. August 2006 / alle Bilder: Frank Sygusch
Mai 2012
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