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Die Sanierungs Manufaktur

Cubox 3:3 im Künstlerhaus Mousonturm






Hiroshi Wakamatsu (Bilder: Frank Sygusch)





FRANKFURT/Main (fsy).         Eine Kooperation im Rahmen der hessischen Theaterakademie, des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen und der Tanzcompagnie Giessen ist das Stück von Stefan Hölscher und Mirko Hecktor, die Idee und Musik der Inszenierung Cubox 3:3 gestalteten. Stefan Hölzer, ist seit 2001 Student am Institut in Giessen und Mirko Hektor, hat 1995 seine klassische Ballettausbildung in München erfolgreich abgeschlossen und arbeitet als freier Choreograph. Seit 2004 ist er Student am Giessener Institut für Angewandte Theaterwissenschaften.

Von der Giessener Tanzcompagnie tanzten in der Aufführung Miranda Glikson, Mélodie Lasselin und Hiroshi Wakamatsu auf der Bühne im Theatersaal des Mousonturmes. Licht und Technik gestaltete Lucie Turna.

Cubox 3:3 wurde inspiriert von Texten aus Theorie und Pop und spielt mit der Gleichzeitigkeit realer und virtueller Körper. Dabei verschieben sich Räume und Flächen, Körperachsen und Bilder verschwimmen und zerfließen oder begegnen sich bizarr in einem Raum, der von 3 Bildschirmen geteilt wird, die jeweils Bilder von 3 Kameras erhalten, die zunächst starr und später dynamisch agiert eingesetzt werden. Hinter einem Netzvorhang nähern sich die Körper und Körperteile auf den Millimeterabstand nah an die Objective, die die Erscheinungen und die Bilder multipliziert abbilden.





Konkruente Bilder werden so zu konkurierenden Erscheinungen der realen Körper, die keine Ordnung zu kennen scheinen, außer dem Bewegungsmoment. Die Gesten der Tänzer verdoppeln sich, um sich anschließend aufzulösen, entfernen und vereinen sich schließlich bis zur Unendlichkeit. Die Schallfrequenzen der Tieftöne und die entstehenden Vibrationen aus den riesigen Boxen auf der Bühne helfen den Zuschauern in das Bewegungsmoment zu finden.



Frankfurt/Main, 29. August 2006 / alle Bilder: Frank Sygusch


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