
GIESSEN (mip). Der damals zuständige Architekt Prof. Dr. Ayrle ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des spektakulären Projektes
Beim Betrachten der Werke von Christo und Jeanne-Claude drängt sich die Frage auf: Wie haben die das bloß gemacht?
Wie es im Falle der Reichstagsverhüllung in Berlin „gemacht“ wurde, das kann man am kommenden Samstag, den 22. September ab 20 Uhr im Mathematikum erfahren. Im Rahmen der diesjährigen Kunstausstellung „Christo und Jeanne-Claude – Unikate, Grafiken, Drucke und Fotos“ gewährt Prof. Dr. Hartmut Ayrle mit einer Diashow Einblicke in die Planung und Umsetzung des Projektes.
Ayrle lehrt an der Hochschule Bremen und ist Inhaber des Planungsbüros für Leichtbau, das verantwortlich war für die ingenieurtechnische Umsetzung der Reichstagsverhüllung. „Wir mussten das Kunstwerk in ein Bauwerk umwandeln, damit es schließlich ein Kunstwerk werden konnte“, sagt der Architekt. Es bedurfte anderthalb Jahre Zeit und 100.000 qm Stoff um diese Aufgabe zu meistern. Heute gehört Ayrle zu der so genannte „working family“, dem engsten Kreis des Künstlerehepaars. An dem neusten Projekt „Over the River“ ist sein Planungsbüro ebenfalls beteiligt.
Giessen, 20. September 2006
Mai 2012
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