im Kulturzentrum Buseck, Am Schlosspark 2
GIESSEN (mip/r). Bioprodukte gehören heute zum selbstverständlichen Angebot jedes Supermarktes und Discounters, sie sind nicht nur in spezialisierten Bioläden zu kaufen. Doch profitieren von dieser Tendenz hin zu mehr Produkten aus ökologischer Landwirtschaft die regionalen Bio-Landwirte?
Über diese Frage und die Zukunftsperspektiven der ökologischen Landwirtschaft informieren und diskutieren Bündnis 90/Die Grünen am Mittwoch, 05. November, mit Susanne Weißbecker, Geschäftsführerin des Anbauverbandes Bioland Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, und mit Leo Gärtner, Mitbegründer der Bio Akademie Langgöns.
Susanne Weißbecker berichtet aus der Perspektive der Erzeugerinnen und Erzeuger über die Zukunftsperspektiven der ökologischen Landwirtschaft. Bioland ist mit fast 5.000 ordentlichen Mitgliedern der führende ökologische Anbauverband in Deutschland, der nach strengen Regeln sein Zertifikat vergibt.
Leo Gärtner stellt das Konzept "Landmarkt" vor. Unter dieser Marke versprechen hessische Direktvermarker Qualitätsprodukte frisch vom Bauernhof. Das Zeichen dürfen nur Betriebe führen, bei denen der landwirtschaftliche Direktvermarktungsbetrieb im Mittelpunkt des Vermarktungsgeschehens steht. Kunden fördern den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und die regionale Wirtschaft.
Giessen, 04. November 2008
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