WIESBADEN (mip/r). In den ersten elf Monaten des Jahres 2008 verloren 292 Menschen durch Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen ihr Leben. Das waren 45 Getötete oder gut 13 Prozent weniger als im glei-chen Zeitraum des Jahres 2007.
Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, kam es von Januar bis November 2008 zu insgesamt 21 100 Unfällen, bei denen Menschen zu Schaden kamen; das waren acht Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2007. Neben den Getöteten wurden noch 27 500 Personen verletzt, und damit knapp neun Prozent weniger als von Januar bis No-vember 2007. Dabei sank die Zahl der Schwerverletzten im Vergleichszeitraum um gut sieben Prozent auf 4600. Die Zahl der Leichtverletzten nahm um gut neun Prozent auf 22 900 ab.
Für den Zeitraum Januar bis November ist bei den Verkehrstoten zum ersten Mal seit Einführung der Straßenverkehrsunfallstatistik im Jahr 1950 der Wert von 300 unterschritten worden; das bisherige Minimum lag im Jahr 2007, als im gleichen Zeitraum 337 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr starben. Bei den Schwer- sowie bei den Leichtverletzten wurden die auf die Höchststände zu Anfang der 1970er Jahre folgenden niedrigsten Werte aus den Jahren 2007 beziehungsweise 2006 klar unterschritten. Von Januar bis November 2007 wurden noch 4940 Personen so schwer verletzt, dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich war; in den ersten elf Monaten des Jahres 2006 betrug die Zahl der Leichtverletzten noch 24 400.
Giessen, 15. Januar 2009
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