Medizin für Migranten, exotische Infektionen und Welternährungskrise im Fokus
GIESSEN (mip/r). Die Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie e.V. lädt ein zu ihrer Jahrestagung vom 30. Januar bis 01. Februar 2009 in Giessen. Auf dem Programm stehen unter anderem die medizinische Betreuung von Kindern aus Migrantenfamilien, dabei werden Aktivitäten und Erfahrungen niedergelassener Kinderärzte geschildert und soziokulturelle Aspekte von Krankheit und Gesundheit bei Migranten erörtert. Ein weiteres Thema des Kongresses mit internationaler Beteiligung sind die Ernährungsprobleme durch die Konkurrenz von Nahrungs- und Energieproduktion und die Schwierigkeit, Nahrungsmittel verfügbar zu machen. Vorträge gibt es zudem über exotische Infektionen und neue Impfstoffe.
Die wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt beim Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und dem Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Giessen (JLU). Die JLU, die Giessener Hochschulgesellschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und verschiedene Firmen unterstützen die Veranstaltung.
Die Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie wurde 1983 gegründet und ist seit 2003 ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Tropenpädiatrie beschäftigt sich mit den Umständen, unter denen kinder- und jugendärztliche Arbeit in vorwiegend sehr armen Ländern mit speziellen klimatischen Bedingungen erfolgt.
Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Tropenpädiatrie:
30. Januar bis 1. Februar 2009,
Großer Hörsaal im Neubau des Zentrums für Chirurgie,
Rudolf-Buchheim-Straße 7, 35392 Giessen
Eröffnung: Freitag, 30. Januar 2009, 19.00 Uhr, Aula der JLU,
Ludwigstraße 24, 35390 Giessen
Giessen, 27. Januar 2009
Februar 2012
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