WIESBADEN (mip/r). Nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2006 wohnten von den 2,68 Millionen hessischen Haushalten 1,17 Millionen oder knapp 44 Prozent in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, waren 55 Prozent aller Haushalte Hauptmieter einer Wohnung, rund ein Prozent lebte zur Untermiete.
Haushalte von Beamten wiesen mit 58 Prozent die höchste Eigentümerquote auf. Es folgten die Haushalte von Rentnern und Selbstständigen mit 55 bzw. 54 Prozent. In allen anderen Haushalts-gruppen lag der Anteil der Mieter deutlich über dem der Eigentümer. So besaßen nur knapp vier von zehn Angestellten- oder Arbeiterhaushalten eine eigene Wohnung.
Mit steigendem Einkommen nahm der Anteil der Wohnungseigentümer deutlich zu. Ab einem monatli-chen Haushaltsnettoeinkommen von 2000 Euro wohnte mehr als die Hälfte der Haushalte in den eigenen vier Wänden; bei einem Einkommen von 7500 Euro oder mehr sogar drei von vier.
Auch mit höherem Alter des Haupteinkommensbeziehers stieg die Eigentümerquote. Ab der Altersgruppe der 50- bis unter 60-Jährigen übertraf der Anteil der Eigentümer den der Mieter. In der Altersgruppe der 60- bis unter 65-Jährigen war die Eigentümerquote mit 57 Prozent am höchsten.
Fragen zur Wohnsituation der Bevölkerung sind alle vier Jahre Bestandteil des Mikrozensus, letztmals 2006. In die Berechnung wurden alle Wohneinheiten in Gebäuden mit Wohnraum einbezogen, Wohn-heime blieben unberücksichtigt.
Giessen, 29. Januar 2009
Februar 2012
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