Frau Professor Landerl auf Beutelspachers Sofa
GIESSEN (mip/r). Während Legasthenie, also Lese- und Schreibschwäche schon viele Jahre bekannt ist, wurde Rechenschwäche lange Zeit nur am Rande wahrgenommen.
Inzwischen kann man aber Dyskalkulie, also eine spezifische Rechenschwäche, die unabhängig von einer allgemeinen Begabung ist, eindeutig erkennen. Frau Prof. Karin Landerl von der Universität Tübingen, hat in ihrer wissenschaftlichen Karriere genau diesen Weg beschritten: von der Legasthenie zur Dyskalkulie. Besonders interessiert sie sich dafür, welche Vorstellungen von Zahlen sich im Kopf bilden – oder eben nicht. Im Gespräch mit Professor Beutelspachers wird sie über all diese Fragen Auskunft geben: Wie erkennt man Dyskalkulie, woher kommt sie, und: kann man sie heilen?
Beutelspachers Sofa mit Frau Prof. Landerl findet am 24. Februar um 19:30 im Mathematikum (Liebigstraße 8) statt. Das Gespräch dauert etwa eine Stunde; anschließend können die Besucher bei einem Glas Wein oder Saft untereinander und mit Frau Prof. Landerl ins Gespräch kommen.
Der Eintritt beträgt vier Euro, Karten können auch im Vorverkauf erworben werden.
Giessen, 18. Februar 2009
Mai 2012
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