GIESSEN (mip/r). Die Bedeutung digitaler Medien für die Vergegenwärtigung der Vergangenheit ist das Thema der gemeinsamen Herbsttagung des Sonderforschungsbereichs Erinnerungskulturen, des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) und des „International Graduate Centre for the Study of Culture“(GCSC). Der SFB Erinnerungskulturen, das ZMI und das GCSC der Universität Gießen laden ein zur Tagung "Virtual Memory, Virtual History. Digitale Verbreitungsmedien: Konkurrenz und Komplementarität?", die am 16. und 17. November 2006 im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) stattfindet.
Im Zentrum der Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Leggewie steht die Bedeutung digitaler Medien für die aktuelle Erinnerungskultur. Die Beiträge erörtern an Hand verschiedener Formate, wie beispielsweise CD-ROM, Computerspiele und Websites, Problematiken der medialen Darstellung historischer Themen. Die Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust in Deutschland stellt einen inhaltlichen Schwerpunkt des Programms dar. Beiträge dazu kommen aus den Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie aus den Kultur- und Sozialwissenschaften.
Eingeleitet wird die Tagung am Donnerstag, den 16. November 2006, um 18.00 Uhr durch einen Vortrag von Dr. Annette Hünnekens mit dem Titel "Expanded Exponat. Kulturelles Erbe und mediale Strategien der Erinnerung".
Am Freitag, 17. November 2006, wird die Veranstaltung um 9.00 Uhr mit weiteren Vorträgen ganztägig fortgesetzt.
Kontakt: Dr. Erik Meyer
Institut für Politikwissenschaft
Karl-Glöckner-Str. 21 E, 35392 Gießen
Tel.: 0641 99-23113
Giessen, 10. November 2006
Mai 2012
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