Höchststände an den Fachoberschulen, beruflichen Gymnasien und Fachschulen
GIESSEN (mip/r). Im laufenden Schuljahr 2008/2009 werden an den beruflichen Schulen in Hessen insgesamt 194 900 Jugendliche unterrichtet. Wie das Hessische Statistische Landesamt aufgrund vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhte sich die Schülerzahl gegenüber dem vorangegangenen Schuljahr damit um knapp 4700 oder 2,5 Prozent. Die Zunahme war in allen Schulformen zu beobachten; lediglich an den Berufsfachschulen gingen die Schülerzahlen zurück.
An den 117 Berufsschulen in Hessen werden im laufenden Schuljahr 126 600 Jugendliche und damit 2300 mehr unterrichtet als vor einem Jahr. Etwa 115 200, und damit über 90 Prozent von ihnen, besit-zen einen Ausbildungsvertrag und absolvieren an der Berufsschule den schulischen Teil ihrer Berufs-ausbildung. In den Klassen der anderen Bildungsgänge (unter anderem Berufsgrundbildungsjahr, Berufsvorbereitungsjahr) nahmen 11 400 Schülerinnen und Schüler am Unterricht teil.
An den 92 Fachoberschulen, die auf mittleren Bildungsabschlüssen aufbauen und neben oder nach einer beruflichen Qualifikation zur Fachhochschulreife führen, erreichten die Schülerzahlen mit nunmehr knapp 20 000 einen neuen Höchststand. An den 48 beruflichen Gymnasien strebten mit 11 900 so viele Jugendliche wie noch nie die allgemeine Hochschulreife an. Mit ebenfalls 11 900 waren auch die Schülerzahlen an den 111 Fachschulen, die der beruflichen Weiterbildung dienen, so hoch wie nie. An den 123 Berufsfachschulen wurde zum zweiten Mal in Folge ein Schülerrückgang beobachtet, hier wurden 24 500 Jugendliche und damit 450 weniger als im Vorjahr unterrichtet.
Giessen, 06. März 2009
Mai 2012
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