
Bild: Frank Sygusch
GIESSEN (fsy). Preise für besondere akademische Leistungen und Dissertationsauszeichnungen erhielten 14 junge Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität beim diesjährigen akademischen Festakt, der am vergangenen Freitag stattfand. Zur Eröffnung der Feier spielte das Klarinetten-Trio des Universitätsorchesters Giessen.

Prof. Hormuth, Präsident der Justus-Liebig-Universität begrüßte die Gäste (Bild: Frank Sygusch)
Den Röntgenpreis der Universität erhielt Priv.-Doz. Dr. Thomas Udem vom Max Planck Institut für Quantenoptik in Garching bei München in Anerkennung seiner bahnbrechenden Beiträge zur Realisierung optischer Frequenzkammtechniken mit Hilfe von Femtosekundenlasern. Überraschend war auch der Doktorvater von Dr. Thomas Udem Teilnehmer der akademischen Feier in Giessen.

Es ist der Nobelpreisträger Prof. Dr. Theodor Wolfgang Hänsch, der im letzten Jahr 2005 für seine Arbeiten zur Entwicklung von laserbasierter Präzisionsspektroskopie zusammen mit dem Amerikaner Prof. John Hall von der University in Boulder (Colorado) die Auszeichnung aus Stockholm erhielt.

Nobelpreisträger von 2005 Prof. Dr. Theodor Wolfgang Hänsch (Bild: Frank Sygusch)
Die optischen Frequenzmessungen sind millionenfach genauer als die herkömmlichen spektroskopischen Bestimmungen der Wellenlänge von Licht. So können die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie genauer beschreiben und die Zahl der Lichtschwingungen pro Sekunde genauer und praktikabler gezählt werden.
Prof. Hänsch, der 1969 an der Universität Heidelberg promovierte, arbeitete ab 1972 an der Stanford Universität in den USA, bis er 1986 zum Direktor und Lehrstuhlinhaber in Garching berufen wurde.
Giessen, 26. November 2006 / alle Bilder: Frank Sygusch
Februar 2012
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