BERLIN (mip/r). Anlässlich des „Deutschen Bädertags 2009“ vom 24. bis 26. April in Bad Tölz erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk: „Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für persönliches Glück, die Ausschöpfung der persönlichen Ressourcen und für gesellschaftliche Teilhabe. Gesundheitsförderung und Prävention sind ein Schwerpunkt der Reformanstrengungen der vergangenen Jahre gewesen. Mit der Gesundheitsreform 2007 haben wir zum Beispiel eine wichtige Weichenstellung vorgenommen: Medizinische Rehabilitation und Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen wurden zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgewertet. Dieser Schritt hatte Erfolg: Allein im Bereich der Mutter-/Vater-Kind-Kuren war 2007 eine Steigerung der Leistungsausgaben um 16,7 Prozent zu verzeichnen, 2008 gab es einen erneuten Ausgabenzuwachs um 10,6 Prozent. Das ist gut für die Gesundheit von zunehmend mehr Müttern bzw. Vätern und ihren Kindern!"
"Prävention wirkt. Wer es ernst meint mit dem Potenzial der Prävention, muss 'Ja' sagen zu einem Präventionsgesetz. Leider leistet der Koalitionspartner hier noch Widerstand. Wir brauchen aber eine breitere Finanzierungsbasis, stringente Zielorientierung und systematische Qualitätssicherung. Neben den individuellen Präventionskursen müssen Maßnahmen der Gesundheitsförderung im direkten Lebensumfeld der Menschen – in Kindertagesstätte, Schule, Betrieb und Stadtteil- gestärkt werden.“
Die deutschen Heilbäder und Kurorte sind mit rund 350.000 direkt und indirekt Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von über 26 Mrd. Euro ein bedeutender Standort für Gesundheitsdienstleistungen und Tourismus. Seit dem Jahr 2003 steigt die Zahl der Besucher, die in deutschen Heilbädern und Kurorten etwas für ihre Gesundheit tun wollen, an und liegt inzwischen bei ca. 19 Millionen. Auch der Anteil ausländischer Gäste nimmt zu. Das Kur- und Bäderwesen ist mit weit über 30 % der Übernachtungen ein wesentlicher Faktor des Deutschlandtourismus. Mit ihren qualitativ hochwertigen Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung sind die deutschen Kurorte und Heilbäder gut aufgestellt für die künftige Entwicklung.
Weitere Informationen unter www.deutscher-heilbaederverband.de
Giessen, 27. April 2009
Februar 2012
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