Hotline bietet Bürgerinnen und Bürgern ständigen Informationsaustausch
GIESSEN (mip/r). Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Siegfried Fricke erklärt zum Thema „Schweinegrippe“ folgendes:
„Das Gesundheitsamt beim Landkreis Giessen ist auf eine mögliche Pandemie im Zusammenhang mit der ´Schweingrippe` bestmöglich vorbereitet. Eine Pandemieplanung wurde erst kürzlich beim Gesundheitsamt erarbeitet und sieht entsprechende Handlungsrichtlinien vor.
Überdies hat das Gesundheitsamt aufgrund der aktuellen Vorkommnisse umgehend eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 0641/9390-513 können sich Bürgerinnen und Bürger aber auch Ärzte bei Fragen zum Thema ´Schweinegrippe` adäquat informieren.
Das Gesundheitsamt beim Landkreis Giessen steht im ständigen Informationsaustausch mit dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit. Aktuelle Informationen fließen kurzfristig in das Krisenmanagement ein“.
Der Gesundheitsdezernent ist nach eigener Aussage mit dem Management der möglichen Krise sehr zufrieden und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsamt für die rasche Reaktion und die sachgerechte Behandlung des Themas.
Aktuell sind folgende Maßnahmen zur Vorsorge geplant:
1. „Die Gesundheitsämter in Hessen erhalten sämtliche Fach-Informationen, Vorgaben und Handlungsanleitungen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin zentral für ganz Deutschland erarbeitet werden, vom zuständigen Hessischen Gesundheitsministerium. Dieses behält sich auch die Durchführung von Pressekonferenzen zur „Schweinegrippe“ vor, damit eine einheitliche Aussage zum Risiko der Erkrankung für Hessen getroffen wird.
2. „Vom Seuchenreferat des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG) sind aktuell an die Gesundheitsämter per E-Mail entsprechende Merkblätter, Formblätter u.s.w. zum Umgang mit der „Schweinegrippe“ versandt worden“.
3. „Mit Experten des Universitätsklinikums Gießen (einem Infektiologen und einem Virologen) ist eine enge Abstimmung bei dem weiteren Vorgehen vereinbart“.
4. „In den nächsten Tagen werden wichtige Informations- und Merkblätter über die Schweinegrippe an alle Hausärzte, Internisten, Kinderärzte und Kliniken im Kreis versandt“.
Giessen, 28. April 2009
Februar 2012
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