Meeting Places im Mathematikum
GIESSEN (mip/r). Ground Zero, das Holocaust Denkmal in Berlin, das Forum Romanum – und das Mathematikum in Giessen.
Die großformatigen Fotografien von Holger Luczak zeigen bekannte öffentliche Plätze und Monumente aus der ganzen Welt.
Das Interesse des Fotografen liegt dabei nicht in der Darstellung der bekannten Topographien, sondern bei den Menschen, die sich in deren Umkreis bewegen. Es sind Bilder für den zweiten Blick: Manche der dargestellten Personen finden sich mehrfach, in unterschiedlichen Positionen und Bewegungen auf den Bildern wieder.
Durch das übereinanderlegen mehrerer Fotografien aus kurzer zeitlicher Abfolge entstehen Geschichten, die der Betrachter entdecken kann.
Der Düsseldorfer Künstler bezeichnet seine Arbeiten als „fotografierte Zeitabläufe“.
Seine Aufnahmen sind jetzt in der Ausstellung „Meeting Places“, die zusammen mit der Galerie am Dom in Wetzlar organisiert wird, vom 29. Mai bis zum 28. Juni 2009 im Mathematikum Giessen zu sehen. Mit einer Vernissage wird die Schau der rund 20 Fotografien am Freitag, 29. Mai, 15 Uhr, in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Der Eintritt ist frei. Es erscheint ein Katalog zur Ausstellung.
Mathematikums-Direktor Prof. Albrecht Beutelspacher freut sich, dass der Künstler auch das Mathematikum als Ort für eines seiner Werke gewählt hat und ist sich sicher, dass diese außergewöhnlichen Fotografien die Besucher des Mathematikums in ihren Bann ziehen.
Giessen, 26. Mai 2009
Februar 2012
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