Prologtag der „Tour der Hoffnung 2009“ als besonderes Ereignis gefeiert / 241 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Strecke von Giessen – Lich – Giessen / 220 000 Euro Spendengelder am ersten Tourtag eingesammelt
GIESSEN (fsy). Der diesjährige Prologtag der „Tour der Hoffnung“ durch die Stadt und den Landkreis Giessen erlebte das besondere Ereignis. Der Bundespräsident von Deutschland Horst Köhler hatte sein Versprechen wahr gemacht und nahm am Auftakttag der „Tour der Hoffnung 2009“ teil. Kurz nach 10.00 Uhr fuhr das Staatsoberhaupt in der dunklen Limousine mit dem Kennzeichen 0-1 auf dem Gelände der Getränke-Industrie Mittelhessen in Giessen vor, stieg aus und begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem freundlichen Lächeln.

Bundespräsident Horst Köhler kommt zum Prologtag der Tour der Hoffnung nach Giessen
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Nach dem Eintrag in das goldene Buch der Stadt Giessen setzte sich das Peloton mit über 240 Personen um kurz nach 11.20 Uhr in Richtung Fernwald und Lich in Bewegung. Zuvor aber ließ es sich der Bundespräsident nicht nehmen und ging auf das Fahrerfeld zu und begrüßte die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger.

Bundespräsident Horst Köhler bei der Tour der Hoffnung 2009
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Vom Stadtteil Giessen Wieseck aus, über Rödgen und Annerod und mit Kurs auf Fernwald rollten die Radler auf ihrer ersten Etappe, die insgesamt 42 Kilometer betrug. In Fernwald zwischen Steinbach und Albach am Rewemarkt fand der erste Zwischenstop des Fahrerfeldes statt.

Tour der Hoffnung 2009 mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Tour der Hoffnung 2009 mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Tour der Hoffnung 2009 mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Tour der Hoffnung 2009 mit dem Bundespräsidenten Horst Köhler auf dem Weg nach Lich
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Bereits im letzten Jahr konnten der Organisationsleiter der "Tour der Hoffnung" Gerhard Becker und der sportliche Leiter Volker Klein einen neuen Erfolg und Spendenrekord vermelden. Über eine Million Euro wurden im Verlauf der 25. Auflage der Benefizaktion gesammelt; und seit dem Bestehen der Tour über 20 Millionen.
Doch mit der Teilnahme des Bundespräsidenten in diesem Jahr erfährt die Veranstaltung eine besondere Ehre, die über die politische Bedeutung hinausgeht: Nicht nur, dass die Anzahl der prominenten Sportlerinnen und Sportler mit ihren Erfolgen von Olympiasiegen, Weltrekorden und –meisterschaften schon nennenswert, beachtlich und wunderbar ist, sondern dass die ganze Aktion eine persönliche Menschensache bleibt, in der es um die gesellschaftliche Umsetzung der individuellen Hoffnung auf persönliche Hilfe geht, hat mit dem Staatsoberhaupt im Grünen Trikot ein neues Gesicht erhalten.
Die Krebsforschung und –fürsorge; die Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Therapieformen und die soziale Komponente im Alltag der Kliniken erfahren mit dem Engagement der „Tour der Hoffnung“ einen öffentlichkeitswirksamen Impuls, der anrührt und herausfordert. Und der Bundespräsident zeigt mit seiner Teilnahme, dass es sich lohnt die Sache in aller Form zu unterstützen.

Bundespräsident Horst Köhler mit dem Leitungsteam der Tour der Hoffnung
(Foto: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)
Horst Köhler zog sich die schwarze Radlerhose in Giessen an, schüttelte die Hände der Gäste und Besucher am Rande der Strecke; tanzte und sang mit den Kindern das „offizielle Tourlied“ in Lich und es schaute so aus, das dieser Tag auch ihm als Staatsoberhaupt Spaß machte und die Idee der „Tour der Hoffnung“ einen neuen Freund und Unterstützer gefunden hat.

Die Plockstrasse inmitten von Giessen verwandelte sich kurzzeitig in eine Tanzmeile, als die Tourmitglieder den Spendenbeitrag der Giessener Volksbank feierten.
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Gerhard Becker und Volker Klein hatten im Vorfeld keine Mühen und Arbeit gescheut, dass alles reibungslos klappt und der Tag als ein großes Ereignis in die Geschichte der "Tour der Hoffnung" eingehen wird.
Viele Helferinnen und Helfer, Unterstützerinnen und Unterstützer hatten mit dazu beigetragen, dass der Prologtag der 26. Tour der Hoffnung in besonderer Erinnerung bleiben wird.

Der sportliche Star unter den aktiven Radlern für die "gute Sache" in diesem Jahr war zweifelsohne der junge und sympathische Radprofi Heinrich Haussler.
Der Australier mit deutschen Vaterwurzeln ist in den letzten beiden Jahren in die Weltspitze der Radprofis aufgerückt und konnte bereits beachtliche Erfolge feiern.
Mit einem Etappensieg bei der diesjährigen "Tour de France" erlebte Heinrich Haussler seinen bisher größten sportlichen Erfolg und "schönsten Tag im Leben" als Radprofi.
Kein Wunder, dass der Radrennfahrer unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein begehrter Gesprächs- und Interviewpartner für die Hobbyradrennfahrer war.
(Fotos: Frank Sygusch / Giessen-Server.de)

Giessen, 13. August 2009 / Textkommentar und Bilder: Giessen-Server.de (Jannik Sygusch und Frank Sygusch)
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