GIESSEN (mip/r). Die kurze Weihnachtspause ist vorbei, der Jahreswechsel vollzogen – nach der etwas mehr als zweiwöchigen spielfreien Zeit startet das Team der GIESSEN 46ers am Sonntag um 17 Uhr mit dem BBL-Auswärtsspiel bei RheinEnergie Köln in das Basketballjahr 2007.
Alle Spieler meldeten sich fit und gesund zurück. Da seit der Wiederaufnahme des Trainings keine Ausfälle zu verzeichnen gewesen sind und auch Sorgenkind Ernests Kalve, der verletzungsbedingt in dieser Saison bislang nur in vier der 15 Giessener BBL-Partien zum Einsatz gekommen ist, das gesamte Übungsprogramm abspulte (darunter auch ein Trainingsspiel gegen den Zweitligisten und Kooperationspartner TV LICH, das die 46ers am Mittwochabend mit 90:44 gewannen), kann der Head Coach des Giessener Teams im Kölner Energy Dome nach dem jetzigen Stand der Dinge auf alle Akteure seines Kaders zurückgreifen. Scalabroni: „Wir haben gut und konzentriert trainiert, im konditionellen Bereich sowie an unserer Offensive und Defensive gearbeitet und die Niederlage in Nürnberg, die sehr weh getan hat, aufgearbeitet. Das Ergebnis können wir nicht mehr rückgängig machen, aber wir arbeiten daran, dass es uns zukünftig nicht mehr passiert, dass wir in einer Partie mehrmals einen Vorsprung herausspielen, am Ende aber doch mit leeren Händen da stehen.“
Es wäre schön, wenn die 46ers das im Training Erarbeitete schon am Sonntag umsetzen könnten. Doch natürlich fährt der Tabellen-16. als klarer Außenseiter zum amtierenden Deutschen Meister vom Rhein (22:6 Punkte, Platz drei), der nach Meinung Scalabronis nach den beiden jüngsten Niederlagen (in der BBL kassierte man kurz vor dem Jahreswechsel beim 70:76 gegen die Artland Dragons die erste Heimniederlage in dieser Saison, in der Euroleague gab es am Mittwoch beim spanischen Vertreter Tau Ceramica eine deutliche 68:97-Niederlage) gegen Giessen mit besonderer Motivation ans Werk gehen wird.
Scalabroni: „In dem Video, das wir beobachtet haben, sah Devin Green gut aus. Er ist eine Bereicherung für das Kölner Team, auch wenn es natürlich eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird, bis er voll integriert ist. Wir werden aber wenig davon profitieren, dass unser Gegner vor kurzem einen Spieler austauschen musste. Wir werden am Sonntag nur dann profitieren, wenn wir unsere Aufgaben hundertprozentig erledigen. Wir brauchen viel Mut, ein großes Herz und eine Menge Können, wenn wir in Köln bestehen wollen. Das Kölner Team wird nach den letzten beiden Ergebnissen alles daran setzen, gegen uns wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Sie haben ein sehr athletisches und schnelles Team, das in der Lage ist, sehr aggressiv zu verteidigen. Auf diesen hohen Verteidigungsdruck müssen und werden wir vorbereitet sein. Wir müssen den Kampf annehmen, dagegen halten und ebenfalls sehr gut verteidigen. An den Brettern müssen wir besser arbeiten, als uns das zuletzt in Nürnberg gelungen ist.“
Giessen, 04. Januar 2007
Mai 2012
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