Mehr als ein Viertel aller Todesfälle durch Herzerkrankungen
WIESBADEN (mip/r). Im Jahr 2008 starben in Hessen 16 500 Menschen (davon 7400 Männer) an einer Herzerkrankung; dies entsprach einem Anteil von gut 27 Prozent an allen Todesfällen. Frauen erla-gen mit 293 Todesfällen je 100 000 Einwohner weit häufiger einer Herzerkrankung als Männer (248).
Wie das Hessische Statistische Landesamt anlässlich des Weltherztages am 30. September weiter mitteilt, starben überwiegend ältere Menschen an einer Herzerkrankung. So waren über neun Zehntel der an diesem Krankheitsbild Verstorbenen älter als 65 Jahre.
An ischämischen Herzkrankheiten (Minderdurchblutung des Herzens) starben wie im Vorjahr 9650 Personen; mit 52 Prozent waren Männer hier geringfügig stärker betroffen als Frauen.
Herzinfarkte führten im Jahr 2008 bei rund 3800 Menschen zum Tod; mit 2100 Fällen sind auch hier mehr Männer als Frauen verstorben. Bezogen auf den jeweiligen Bevölkerungsteil starben je 100 000 Einwohner 69 Männer bzw. 55 Frauen an einem Herzinfarkt.
Die Herzerkrankungen zählen zu den Krankheiten des Kreislaufsystems, die mit einem Anteil von über 40 Prozent die mit Abstand häufigste Todesursache bilden.
Giessen, 29. September 2009
Februar 2012
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