GIESSEN (mip). In diesem Jahr hatte das Frauenbüro der Stadt Giessen im Auftrag der Giessener Agenda-Frauengruppe wieder zum bundesweiten „Tag der Regionen“ auf den Kirchenplatz eingeladen: Bunt, vielfältig und genussvoll wurde gezeigt, dass die Region in Bewegung ist.
Der Aktionstag schaffte Erlebnisssituationen, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Zusammenhänge zwischen persönlicher Kaufentscheidung und dem Klimaschutz in der eigenen Region bewusst machen wollten. Nach wie vor ist nur wenigen Verbrauchern bewusst, dass ihr Einkaufskorb die Funktion eines Stimmzettels erfüllt – für oder gegen ökologisch tragfähige Produkte und gerechte Lebenschancen lokal wie global. Die Veranstaltung regte an, regionale Waren zu nutzen, lokale Dienstleister zu beauftragen und einheimische Rohstoffe zu verwenden.
Klimaschutz durch kurze Wege
Regionales Wirtschaften bietet heute in vielerlei Hinsicht klimafreundliche Lösungen, aber Klimaschutz ist nur ein wichtiger Punkt. Denn kurze Wege haben noch viele weitere positive Aspekte. Insbesondere für Familien erleichtern kurze Wege zu attraktiven Angeboten in der Nachbarschaft die gesunde Alltagsversorgung: zum Beispiel mit Gemüse vom Biolandhof oder Honig und Wolle aus der Region für natürlichen Genuss in nächster Nähe.
Weitergehende Informationen über das bundesweite Aktionsbündnis finden sich unter www.tag-der-regionen.de
Giessen, 19. Oktober 2009
Juli 2010
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