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Kinderuni Giessen / Warum haben Kinder in Afrika so oft Fieber?


Zum Abschluss des vierten Semesters von Justus’ Kinderuni stellt Prof. Dr. Katja Becker am 23. Januar „Menschen, Mücken, Malaria“ in den Mittelpunkt


GIESSEN (mip/r).          Menschen, Mücken und Malaria – Drei M stehen im Mittelpunkt der letzten Vorlesung des vierten Semesters von Justus’ Kinderuni.

Den Termin am Dienstag, 23. Januar 2007, 16.15 Uhr, sollten die eifrigen Nachwuchsstudierenden auf keinen Fall verschwitzen – schließlich winkt zum Semesterende das begehrte Teilnahmezertifikat für alle, die viermal erfolgreich die Hörsaalbank gedrückt haben.

Kinder in Europa und Afrika wachsen oft sehr unterschiedlich auf. Die meisten europäischen Kinder haben genug zu essen, dürfen in die Schule gehen und werden gut versorgt, wenn sie krank sind. In den Ländern des Südens ist dies nicht immer der Fall. Prof. Dr. Katja Becker, Biochemie der Ernährung des Menschen (Fachbereich 09 – Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement), wird in ihrem Vortrag „Von Menschen, Mücken und Malaria, oder: Warum haben Kinder in Afrika so oft Fieber?“ am Beispiel einer der bedeutendsten Tropenkrankheiten der Welt, der Malaria, zeigen, wie sich Krankheiten, Armut und Unterernährung gegenseitig bedingen und das Leben von Kindern bestimmen.

Die Malaria ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und wird von Stechmücken übertragen. Sie wird von winzigen Parasiten verursacht, die im Blut leben und unter anderem zu hohem Fieber und Auszehrung führen. Malaria kann sich nur verbreiten, wenn die MaMeMiMoMu-Voraussetzungen erfüllt sind, das heißt, wenn Malariaparasiten, Menschen, Mindesttemperaturen, Moraste und Mücken gleichzeitig vorhanden sind. Zu den Möglichkeiten die Malaria zu bekämpfen, gehören Schutz vor den Mücken, Bekämpfung der Moskitos sowie Medikamente.

Prof. Becker wird viel von Kindern in Afrika erzählen, Märchen lesen und Afrikaner selbst zu Wort kommen lassen.


Justus’ Kinderuniam 23. Januar 2007, 16.15 Uhr im Philosophikum II,

Karl-Glöckner-Straße 21, Haus A, Hörsaal 025 (gegenüber dem Audimax)





Kontakt: Günther Sikorski,
Ludwigstraße 23,
35390 Giessen
Telefon: 0641 99-12006



Giessen, 18. Januar 2007


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