Dennoch keine weitere Besserung bei Beschäftigung
WIESBADEN (mip/r). Das hessische Bauhauptgewerbe verzeichnete nach einem kräftigen Plus im August auch im September 2009 eine lebhafte Nachfrage. Die Beschäftigungssituation hat sich aber nicht mehr verbessert und der Spätindikator Umsatz entwickelt sich weiter negativ. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die wertmäßigen Auftragsseingänge im September um ein Viertel höher als vor einem Jahr. Im August hatte es sogar einen Anstieg um 31 Prozent gegeben.
Im September nahmen die Aufträge im Straßenbau und im Wohnungsbau begünstigt durch größere Aufträge um 97 bzw. 64 Prozent zu. Der öffentliche Hochbau verzeichnete ebenfalls einen kräftigen Anstieg von 37 Prozent. Vom Januar bis September 2009 erhielt das hessische Bauhauptgewerbe aber 3,5 Prozent weniger Aufträge als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Als einzige Bauart verbuchte der Straßenbau eine Zunahme von 24 Prozent.
Die aktuelle Auftragsentwicklung schlägt sich noch nicht bei den Umsätzen nieder. Im September 2009 gab es im hessischen Bauhauptgewerbe ein Minus von 13 Prozent auf 480 Millionen Euro, von Januar bis September gingen die baugewerblichen Umsätze um 12 Prozent auf fast 3,6 Milliarden Euro zurück.
Im September dieses Jahres waren im hessischen Bauhauptgewerbe insgesamt 46 400 Personen beschäftigt, ein Rückgang von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufwärtstendenz der letzten Monate hat sich vorerst nicht fortgesetzt.
Giessen, 13. November 2009
Mai 2012
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