Jedes dritte Kind mit ausländischen Wurzeln
WIESBADEN (mip/r). In hessischen Kindertageseinrichtungen hatte im März 2009 gut jedes dritte Kind unter 14 Jahren mindestens ein Elternteil, das aus dem Ausland stammte. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, stieg der Anteil dieser Kinder gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt. Damit setzte sich dieser Trend seit 2006, dem ersten Jahr der Erhebung, weiterhin fort. Zwischen 2006 und 2009 nahm der Anteil um gut drei Prozentpunkte zu.
Regional unterschieden sich die Anteile dieser Kinder sehr stark, nämlich zwischen 71 Prozent in der kreisfreien Stadt Offenbach am Main und 14 Prozent im Werra-Meißner-Kreis. Während alle kreisfreien Städte überdurchschnittliche Quoten aufwiesen, lagen die Anteile in den Landkreisen – mit Ausnahme der Landkreise Groß-Gerau und Offenbach – unter dem Landesdurchschnitt von 36,5 Prozent.
Neben den regionalen Unterschieden variierte die Quote mit dem Alter der Kinder. Landesweit hatten rund ein Viertel der Kinder unter drei Jahren, 37 Prozent der Kinder im Kindergartenalter (von drei bis sieben Jahren) und vier Zehntel der Kinder zwischen sieben und 14 Jahren in Kindertageseinrichtungen, mindestens ein im Ausland geborenes Elternteil.
Giessen, 08. Dezember 2009
Februar 2012
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