Sinnvolle Einheiten und kollegiale Zusammenarbeit stärken / Kommunikation wird Chefin-Aufgabe im Giessener Magistrat / "Dem kulturellen Leben in der Stadt Giessen eine eigene Farbe geben"
GIESSEN (fsy). Die neue Oberbürgermeisterin von Giessen Dietlind Grabe-Bolz (SPD) hat heute am Ende „eines langen und entscheidenden Tages“, ihrem ersten Werktag im Rathaus, den neuen Dezernatsverteilungsplan in einem Pressegespräch vorgestellt. Die neue Chefin an der Spitze der Giessener Kommunalverwaltung hat mit der neuen Geschäftsverteilung den bisherigen Verteilungsplan vom 01. März des Jahres und Vorgängers Heinz-Peter Haumann ad acta gelegt.

Die neue Chefin im Giessener Rathaus: Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz an ihrem neuen Schreibtisch
(Fotos: Frank Sygusch)

In jeweils zwei Gesprächen mit der Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne), und den Stadträten Thomas Rausch (CDU) und Harald Scherer (FDP) habe ich "Wünsche erfragt, um neue Schwerpunkte und sinnvolle Einheiten zu setzen“, betonte Grabe-Bolz, die tatsächlich gewillt ist Steuerfunktionen und Verantwortung an der Spitze der Verwaltung neu umzusetzen. „Funktionierende Einheiten und inhaltlich eng zusammenhängende Ämter“ sollen weiterhin gut zusammenarbeiten.
"Dem kulturellen Leben der Stadt Giessen eine eigene Farbe zu geben", gilt das besondere Augenmerk der neuen Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, die berufsbiographisch einen engen Bezug zu diesem Ressort hat.
Mit der Übernahme des Kulturamtes zeigt die OB, dass sie fachlich und auch inhaltlich Farbe bekennen will. Stadtrat Harald Scherer (FDP), bisheriger Kulturdezernent, „erhält mit der Übergabe der Zuständigkeit für die Wirtschaftsförderung und die Giessen Marketing die Möglichkeit, sich das Profil eines Wirtschaftsdezernates zu geben“. Stadtrat Scherer bleibt auch Vorsitzender im Aufsichtsrates des Stadttheaters.

Blick aus dem Fenster des Büros der Oberbürgermeisterin in Giessen
(Foto: Frank Sygusch)
Mit der neuen Verteilung von Schwerpunkten möchte die neue Oberbürgermeisterin auch das wichtige Thema der „Stadtentwicklung“ voranbringen und wirbt darum, dass diese wichtige Querschnittsaufgabe für die Stadt Giessen gemeinsam erörtert und strukturiert wird. Erste Termine für inhaltliche Gespräche mit Stadtrat Thomas Rausch (CDU) sind im Januar 2010 fest eingeplant.

Wunschbox im Rathaus Giessen - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Kritik und Vorschläge einreichen
(Foto: Frank Sygusch)
An ihrem ersten Arbeitstag im Rathaus begrüßte die neue Chefin des Hauses alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort im großen Atrium. Auch die erste Magistratssitzung erlebte die neue Oberbürgermeisterin als „friedliche und harmonische“ Veranstaltung.
In der Eingangshalle ließ Grabe-Bolz heute eine Wunschbox aufstellen. Dort können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Giessener Stadtverwaltung ihre ganz persönlichen Vorschläge und Kritikpunkte los werden und direkt an die Chefin richten: Mehr als eine symbolische Aktion.
Giessen, 14. Dezember 2009 / alle Fotos: Frank Sygusch (Giessen-Server.de)
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