18. Dezember 2009 | im Anschluss an die Vorstellung | TiL-studiobühne |
Eintritt frei
GIESSEN (mip/r). Jürgen Bartsch – bis heute ist dieser Name ein Begriff. 1967 verurteilte man den damals gerade 21jährigen vor dem Landgericht Wuppertal wegen des Mordes an vier Kindern. Die grausame Tat ruft Betroffenheit und Ohnmacht hervor; die Brutalität ist unverständlich. Was treibt einen Menschen zu solchem Handeln? Die erfolgreiche Inszenierung über das Leben des jugendlichen Kindermörders eröffnet ein breites Diskussionsfeld.
Insbesondere nach solchen intensiven Theaterabenden ist die Nachfrage nach einem Austausch zwischen Publikum und Theaterschaffenden hoch. Daher lädt das Stadttheater im Anschluss an die Vorstellung von BARTSCH, KINDERMÖRDER am kommenden Freitag, den 18. Dezember 2009 dazu ein, in einem besonderen Publikumsgespräch mit einer Experten-Gesprächsrunde auf die Suche nach Antworten zu gehen. Zu Gast sind der Psychologe, Psychiater und Forensiker Dr. Rainer Gliemann, Dr. Götz Eisenberg, der im psychologischen Dienst der JVA Butzbach steht und der der Psychoanalytiker Dr. Gottlieb Burger, der dort seit über zehn Jahren eine Gruppe von Sexualstraftätern betreut. Der Eintritt ist frei.
Karten für die Vorstellung BARTSCH, KINDERMÖRDER sind an der Theaterkasse, (Johannesstraße 1, Telefon 0641 / 7957-60 /-61 oder an der Abendkasse im TiL erhältlich. Vorstellungsbeginn ist um 20.00 Uhr.
BARTSCH, KINDERMÖRDER
Eine Selbstdarstellung mit Texten aus den Briefen Jürgen Bartschs an Paul Moor
Von Oliver Reese
Mit: Frerk Brockmeyer
Inszenierung: Dirk Schulz; Bühne und Kostüme: Bernhard Niechotz
Nächste Vorstellung: 18. Dezember 2009 | 20.00 Uhr | TiL-studiobühne
Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung
Giessen, 17. Dezember 2009
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