Schwache Auslandsnachfrage im November
WIESBADEN (mip/r). Nach einem Auftragsplus im Oktober 2009 musste die hessische Industrie im November wieder einen Auftragsrückgang hinnehmen. Die gute Inlandsnachfrage konnte das Minus bei den Aus-landsaufträgen nicht kompensieren. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die preisbereinigten Auftragseingänge im November um vier Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Während die Inlandsorders um elf Prozent zulegten, gingen die Aufträge aus dem Ausland um 14 Prozent zurück.
Die Entwicklung in den einzelnen Branchen verlief sehr unterschiedlich. Bei der Chemischen Industrie gab es ein Plus von zwölf Prozent, bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen von 19 Prozent und beim Kraftwagensektor von 6,4 Prozent. Eine leichte Zunahme von 0,8 Prozent verbuchten die Pharmahersteller. Dagegen musste der Maschinenbau eine Einbuße von 3,6 Prozent hinnehmen. Einen Nachfrageeinbruch gab es beim Sonstigen Fahrzeugbau mit 86 Prozent und beim Bereich Da-tenverarbeitung, elektronische und optische Erzeugnisse mit 33 Prozent.
Von Januar bis November 2009 erhielt die hessische Industrie preisbereinigt zwölf Prozent weniger Aufträge als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Die Inlandsaufträge verringerten sich um zehn Prozent, die des Auslands um 14 Prozent.
Giessen, 06. Januar 2010
Mai 2012
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