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Mathematikum Giessen Jahresprogramm Mathematikum

Landesgartenschau 2014 in Giessen mit Auftakt in 2010

Universitätsstadt Giessen, Giessen Marketing GmbH und „Gärtnerpflichten“ GbR planen Jahresprogramm 2010 der Landesgartenschau - „Es geht darum Geschichten zu erzählen“ - Veranstaltungsformate als Festakt, Ausstellung, Giessener Fest „Schlammbeisers Lahnlust“, von Gartensalons zur grünen Kultur, mobilen Treibhäusern bis zu Expeditionen ins Grüne mit Wissensexperten











GIESSEN (fsy).             Um über die Natur, den Garten, den Stadtraum mit seinen zahlreichen Gesellschaften, und über die Vielfalt in der Kultur und der Stadtentwicklung nachzudenken, und das an erlebbaren Projekten zu planen, damit ein eigenes Stadtbild gefördert wird, soll es bei den zukünftigen Planungen gehen, wenn die Stadt Giessen die Landesgartenschau 2014 vorbereitet.





In einer Gruppe mit den unterschiedlichsten Berufen, die in der konkreten Stadtplanung zusammenarbeiten; mit Kulturschaffenden, die in den Bereichen der Stadtrauminszenierungen bereits auf gelungene Projekte verweisen können und im gemeinsamen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und Politikerinnen und Politikern der Stadt sollen in den kommenden Jahren Ideen gesammelt und zu Projekten, Konzepten und Formaten koordiniert und entwickelt werden.







(v.li.) Michael Bassemir, Ludwig Wiemer, Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, Jörg Wagner, Ingke Günther, Oliver Behnecke, Sadullah Güleç und Oliver Buns

(Foto: Giessen-Server.de)








Doch bereits mit dem Beginn des kommenden Monats Februar ist der Auftakt zum Jahresprogramm öffentlicher Veranstaltungen rund um die Giessener Landesgartenschau 2014.



In einem Pressegespräch stellten die Stadt Giessen durch die Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich mit den Mitarbeitern des Büros „Landesgartenschau“ Michael Bassemir, Oliver Buns und Ludwig Wiemer; die Giessen Marketing GmbH durch den Geschäftsführer Sadullah Güleç und die kleine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts „Gärtnerpflichten“ mit den drei Kulturschaffenden Ingke Günther, Oliver Behnecke und Jörg Wagner der Öffentlichkeit den Planungsprozess in der Sache vor.





„Das Grundkonzept wird durch städtebauliche Impulse für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Stadt Giessen und eine nachhaltige Verbesserung des Images, des Selbstbildes geleitet sein“, erklärte die Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich. Denn die Giessenerinnen und Giessener haben ein eigenes Bild von ihrer Stadt und eine der spannenden Ideen wird es sein, zu erleben in welche Richtungen sich gemeinsame und soziale Identitäten beschreiben und weiterentwickeln lassen. Und genau für diesen Weg und Prozess sollen in den kommenden Jahren bis 2014 die vielen Akteure aus den gesellschaftlichen Bereichen der Kultur, Bildung, Wissenschaft, Handel, Verwaltung, Wirtschaft, Sport und Medien in ein Netzwerk mit eigenen Fragestellungen, Erfahrungen und Planungen eingebunden, beraten und zusammen geführt werden.








„Was ist des Gärtners erste Pflicht: Giessen“



Die geplanten Veranstaltungen reichen vom großen Festakt über die „Ausstellung“ bis zur „moderierten Arbeitsgruppe“; von „Gartensalons zur grünen Kultur“ über „mobile Treibhäuser“ bis zu „Expeditionen ins Grüne mit Wissensexperten“. Ein erster Höhepunkt wird die Eröffnung der Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse aus den eingereichten Entwürfen der 28 Planungsbüros am 04. Februar 2010 in der städtischen Kunsthalle im Rathaus sein, gefolgt von einem öffentlichen Festakt in der Universitätsaula am 06. Februar, bei der die Wettbewerbssieger ihre Preise erhalten und ihre Entwürfe der Öffentlichkeit ausführlich vorstellen werden. Aber auch im Rahmen des Giessener Festes „Schlammbeisers Lahnlust“ im August soll die zukünftige Landesgartenschau ein wichtiges Thema sein („Auf zu neuen Ufern“).






Wie Bürgermeisterin Weigel-Greilich betonte, werden sich die geplanten Veranstaltungen in erster Linie an die Giessener Stadtgesellschaft richten. „Wir möchten für die Bürgerinnen und Bürger einen Spannungsbogen bis 2014 aufbauen.“ Die Veranstaltungen sollten aber nie als Einbahnstraße ausgelegt sein. Beteiligung sei nicht nur erwünscht, die Stadt lade sogar herzlich dazu sein. Als Beispiel nannte Weigel-Greilich die 120 Ideen aus der Bevölkerung, von denen ein großer Teil in die Auslobung des Realisierungswettbewerbs Eingang gefunden habe.





Sadullah Güleç, Geschäftsführer der Gießen Marketing GmbH, will vor allem das Know-how und die Kontakte des Stadtmarketing einbringen. Auch verweist er auf langjährige Erfahrungen mit der Ausrichtung von Veranstaltungen – vom Stadtfest bis zum Wissenschaftsfestival. Für Güleç ist die Landesgartenschau die einmalige Chance, eine Image-Aufwertung für Giessen zu erreichen. Nicht länger als „Nachkriegs-Stadt“ solle sich Giessen fühlen, sondern als grüne Stadt der Gartenschau, der Gärten und des Botanischen Gartens, der Bildung, der Wissenschaften und des Mathematikums, der Kultur, des Handels und der Wirtschaft. Diese Veränderung müsse zuerst in den Köpfen der Giessener selbst beginnen. „Viele haben erst durch den jüngst erschienenen Bildband ‚Giessen entdecken - Bilder einer lebendigen Stadt’ erstaunt festgestellt, wie interessant die eigene Stadt ist“, erklärte der Geschäftsführer der Giessen Marketing.






Unter dem Motto „Des Gärtners erste Pflicht: Giessen“ wird das Veranstaltungsprogramm vom Team der „Gärtnerpflichten“ GbR konzipiert und organisiert. Oliver Behnecke, seit der bundesweit beachteten „Zeitenwende“ im Jahre 2000 in der Universitätsstadt kein Unbekannter mehr, betont die Chance, mit der Landesgartenschau das „besondere“ Giessen sichtbar zu machen. Dies könne auch in spezifischen Veranstaltungsformaten und an ungewöhnlichen Orten erfolgen, etwa in mobilen und temporären „Treibhäusern“, die durch die Stadt wandern oder in „Gartensalons“ in öffentlichen und privaten Gärten. Wichtig sei vor allem, die Menschen auch emotional anzusprechen und mitzunehmen. Im Übrigen werde der Spielplan des Jahres nicht fix, sondern als Prozess mit Rückkopplungsmöglichkeiten konzipiert und beständig weiterentwickelt.





Giessen, 16. Januar 2010 / Filmbeitrag und Ton: Frank Sygusch (Giessen-Server.de)









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