Referent: Tomi Engel
von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie
am Dienstag, 02. Februar 2010, 20:00 Uhr
im Kerkrade-Zimmer der Kongresshalle
GIESSEN (mip/r). Wie sieht die Zukunft des Autos aus, wenn die Klimabelastungen nicht mehr hinnehmbar sind? Wenn Erdöl und Erdgas knapper werden? Wenn die Erneuerbaren Energien rasant ausgebaut und vorwiegend als Strom „geerntet“ werden?
Der Referent Tomi Engel von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie ist ein anerkannter Fachmann im Bereich Erneuerbare Energien und Elektromobilität. Er berät bundesweit Unternehmen und Institutionen bei der Einführung dieser neuen Mobilitätsform.
In der gemeinsam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Projektgruppe „Nachhaltige Mobilität“ der Lokale Agenda 21 Gießen organisierten öffentlichen Veranstaltung wird er auf die oben gestellten Fragen Antworten geben. Parlamentariern und Bürgerinnen und Bürgern von Gießen wird er den aktuellen Stand zur Einführung der Elektromobilität aufzeigen und der Kommune verdeutlichen, welche Rahmenbedingungen bereits heute kurzfristig geschaffen werden sollten.
„Die Zukunft fährt elektrisch“
Wer sich mit Fragen wie den oben genannten auseinandersetzt, kommt an Elektrofahrzeugen nicht vorbei. Damit werben große Autohersteller bereits heute. In den Entwicklungsabteilungen aller Autohersteller, den Forschungsstätten und Universitäten wird weltweit intensiv an neuen Energiespeichern für das Elektroauto gearbeitet.
Auch an die Justus-Liebig-Universität Gießen wird mit einem Fördervolumen von 2,0 Millionen EUR an neuen Energiespeichern geforscht.
Das Team um Dr. Torsten Brezesinski vom Physikalisch-Chemischen Institut konnte in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der University of California, Los Angeles, erste Erfolge mit Nano-Materialien nachweisen.
siehe http://www.innovations-report.de/specials/printa.php?id=146222
Elektromobilität als Beitrag zum Klimaschutz
Die Universitätsstadt Gießen ist Mitglied im Klima-Bündnis (www.klimabuendnis.de). Die Mitglieder haben sich verpflichtet, ihren CO2-Ausstoß deutlich zu verringern. Ein wichtiger Meilenstein ist eine Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen (Basisjahr 1990) bis spätestens 2030 zu erreichen.
Die Elektromobilität kann zur Erreichung dieses Zieles einen wesentlichen Beitrag leisten. Wer den Klimaschutz ernst nimmt, so der BUND und die Lokale Agenda 21-Gießen, muss allerdings dafür sorgen, dass Elektroautos mit Strom aus erneuerbaren Energien „betankt“ werden. Nur dann sind sie ein sinnvoller Baustein im Gesamtkonzept zur Reduktion der CO2-Emissionen.
Kontakt: Gerd Jachimsky (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisverband Giessen, Tel.: 06403 / 6 42 42, g.jachimsky@t-online.de) und Gerhard Wiesmeier (Lokale Agenda 21 Giessen, Projektgruppe Nachhaltige Mobilität, Tel.: 0178 / 61 51 001, gf.wiesmeier@t-online.de)
Giessen, 25. Januar 2010
Juli 2010
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