am Freitag, 29.01.2010 | 17.00 Uhr | Foyer | im Stadttheater Giessen
Eintritt frei
GIESSEN (mip/r). Unterdrückt und gepeinigt im Beruf und hoffnungslos verliebt flüchtet sich der Beamte Poprischtschin in eine ganz eigene Welt. Dabei steigern sich seine anfangs noch harmlosen Phantasien mehr und mehr ins Wahnhafte. Am Ende hält er sich für den kommenden spanischen König – was ihm die Einweisung in eine Nervenheilanstalt einträgt. Der Prozess des Wahnsinnigwerdens ist paradoxerweise zugleich ein Prozess der Bewusstwerdung und Vermenschlichung des kleinen Beamten.
Ist der „normale“ Poprischtschin mit niedrigen und gemeinen Zügen ausgestattet, so gewinnt er im Zustand des Irreseins Einsicht in seine Lage und nimmt tragische menschliche Dimensionen an. Die wunderbar groteske Erzählung des russischen Dichters Nikolai Wassiljewitsch Gogol entstand im Jahre 1835.
Schauspieler Frerk Brockmeyer liest aus der Novelle von Nikolai Gogol und führt damit die Reihe FOYER UM FÜNF weiter fort, bei der Mitglieder aller Sparten einmal monatlich in einem persönlichen Rahmen vorstellen, was sie bewegt und anregt.
Der Eintritt ist frei.
Auf Gogols gleichnamiges Drama geht Werner Egks Komische Oper DER REVISOR zurück, die in der Regie von Cathérine Miville am 16. Mai 2010 im Großen Haus des Stadttheater Giessen Premiere feiert. Die musikalische Leitung hat Herbert Gietzen.
FOYER UM FÜNF - Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen
Frerk Brockmeyer liest aus der Novelle von Nikolai Gogol
Freitag, 29.01.2010 | 17.00 Uhr | Foyer | im Stadttheater Giessen
Eintritt frei
Giessen, 27. Januar 2010
Februar 2012
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