BERLIN (mip/r). Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Jan Mücke, erklärte heute bei der Eröffnung des Kongresses "vivavelo" in Berlin, dass der "Radverkehr ein wichtiger Bestandteil der städtischen Mobilität ist. Die Bedeutung des Fahrrades steigt. Deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan konsequent weiterentwickeln." Mücke betonte, dass Radfahren im Alltag für individuelle Mobilität und mehr Lebensqualität in den Städten stehe:
"Fahrräder verursachen weniger Emissionen und weniger Lärm als Autos. Dazu beanspruchen sie weniger Straßenfläche. In Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Rad ein hervorragendes Verkehrsmittel für Städte und Ballungsräume, aber zunehmend auch für den ländlichen Raum."
Wirtschaftlich spiele das Fahrrad eine immer wichtigere Rolle, erläuterte der Staatssekretär. Das gelte vor allem für mittelständische Unternehmen in Industrie, Handel und Tourismus.
"Diese gute Entwicklung wollen wir unterstützen, indem wir den Fahrradverkehr gemeinsam mit Ländern und Kommunen weiter fördern. Die Elektromobiltät gehört zu den Schwerpunktthemen des Bundesverkehrsministeriums. Dabei spielen Elektrofahrräder eine wichtige Rolle."
Mücke verwies darauf, dass die Bundesregierung im Jahr 2010 mehr als 100 Millionen Euro zur Förderung des Radverkehrs zur Verfügung stelle: "Wir wollen damit den Radverkehrsanteil in Deutschland weiter erhöhen und eine nachhaltige Mobilität in Städten und Regionen unterstützen."
Der Bund werde im Schulterschluss mit Ländern, Kommunen und Unternehmen seine koordinierende Rolle bei der Radverkehrsförderung fortsetzen.
Giessen, 22. Februar 2010
Mai 2012
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