Wettbewerb 2006
Rasterelektronenmikroskopbild von Eva Mutoro zeigt die Auflösung einer Silberschicht
GIESSEN (mip/r). Schöne Anerkennung für die Arbeit der Giessener Doktorandin Eva Mutoro: Im „Nano&Art-Wettbewerb 2006“ belegte sie den vierten Platz. In der vergangenen Woche nahm sie im Rahmen einer offiziellen Verleihung in Hanau ihren Preis entgegen. Ihr Beitrag „Auflösung einer Silberschicht“ gehört damit zu den 20 besten Einsendungen dieses Wettbewerbes.

Rasterelektronenmikroskopbild von Eva Mutoro zeigt die Auflösung einer Silberschicht
Die Giessenerin Eva Mutoro, die im Jahr 2000 ihr Abitur an der Landgraf-Ludwig-Schule gemacht und vor zwei Jahren ihr Chemiestudium erfolgreich beendet hat, promoviert derzeit am Institut für Physikalische Chemie bei Prof. Dr. Jürgen Janek.

Dort beschäftigt sie sich mit elektrochemisch kontrollierten Oberflächen. Die 25-jährige ist bereits seit 2005 Stipendiatin des Fonds der Chemischen Industrie. Voraussetzungen hierfür sind ein zügiges Voranschreiten des Studiums und hervorragende Studienleistungen.
Das Motiv, der von ihr eingereichten Arbeit, zeigt die Auflösung einer Silberschicht in Nano-Kügelchen während elektrochemischer Polarisation. Das hochauflösende Rasterelektronenmikroskopbild wurde nach dem Experiment aufgenommen, im oberen Teil des Bildes ist der noch deckende Silberfilm zu erkennen, im unteren Bereich die Nano-Kugeln.
Der „Nano&Art-Wettbewerb 2006“ wurde bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Initiative "nano4women" ausgeschrieben, die sich für die Erhöhung des Anteils von Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Nanotechnologien einsetzt. Teilnahmeberechtigt waren Studentinnen, Absolventinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen in Europa, die sich mit Nanotechnologie und –wissenschaft beschäftigen. Gesucht wurden die besten Visualisierungen aus dem Nano-Zukunftsmarkt zum Thema „Spannung“ und „Auflösung“, da solche Aufnahmen nicht nur wissenschaftlich relevant sind, sondern auch einen hohen ästhetischen Wert besitzen.
Die Gewinnerin dieses Wettbewerbes erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, die besten 20 Nominierungen werden zu einer Internet-Ausstellung zusammengeführt und in einer Bildergalerie im Internet publiziert. Mit einigen ausgewählten Werken wird es dieses Jahr eine Wanderausstellung geben, die bundesweit für Kongresse und Konferenzen zur Verfügung steht. Zudem ist ein Kalender mit den Bildern des Wettbewerbs geplant.
Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Janek
Physikalisch-Chemisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 58
35392 Giessen
Telefon: 0641 99-34500
Eva Mutoro
Physikalisch-Chemisches Institut
Heinrich-Buff-Ring 58
35392 Giessen
Telefon: 0641 99-34501
Giessen, 12. Februar 2007 / Bilder: Eva Mutoro / privat
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