Mittwoch, 03. März um 20.00 Uhr im Netanya-Saal
im Alten Schloss in Giessen am Brandplatz
GIESSEN (mip/r). Der Oberhessische Geschichtsverein lädt zum letzten Vortrag in der aktuellen Wintervortragsreihe ein. Die Medizinhistorikerin Dr. Ulrike Enke konzentriert sich auf das im Giessener Universitätsarchiv aufbewahrte „Wanderbuch“ des Giessener Psychiaters Prof. Robert Sommer.
Bereits 2005 stellte die Referentin den ersten Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik und engagierten Bürger der Stadt Giessen vor. Dieses Mal geht es um den „privaten“ Robert Sommer: in seinem „Wanderbuch“ notierte er Wanderstrecken und Zugfahrpläne, verwahrte launige Einladungen und Dankbillets, dichtete Wanderlieder und ließ auch die Wanderfreunde zu Wort kommen.
Die Einträge, Fotos und Zeichnungen ermöglichen einen Blick in die Region und die Alltagskultur der Giessener akademischen Kreise, wie sie sich am Vorabend des 1. Weltkriegs darstellte.
Der Vortrag beginnt wie gewohnt um 20 Uhr im Netanya-Saal im Alten Schloss am Brandplatz. Nicht-Mitglieder sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, der OHG bittet um eine kleine Spende.
Weitere Informationen unter www.ohg-giessen.de
Giessen, 25. Februar 2010
Februar 2012
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