GIESSEN (fsy). Rund siebzig Hauseigentümer und Geschäftsleute aus dem Business Improvement District (BID) Seltersweg hatten der Vorsitzende Heinz-Jörg Ebert und der Geschäftsführer des Quartiers Markus Pfeffer ins Schuhhaus Darré zu einer besonderen Veranstaltung eingeladen. Den Anlass bot die Umsetzung des Beleuchtungskonzeptes für Giessens längste Einkaufsstrasse.

Beleuchtungskonzept im Seltersweg in Giessen umgesetzt
(Fotos: Giessen-Server.de)

Beleuchtungskonzept im Seltersweg in Giessen umgesetzt
(Fotos: Giessen-Server.de)

Zum Beginn der Woche waren erstmalig alle Beleuchtungen gemeinsam angeschaltet worden und der Raum des Selterswegs erleuchtete als Gesamtwerk. Die beiden Lichtarchitekten Mario Hägele und Dieter Bartenbach, die das Beleuchtungskonzept entworfen und umgesetzt hatten, waren extra zur Feierstunde nach Giessen angereist.

Beleuchtungskonzept im Seltersweg in Giessen umgesetzt
(Fotos: Giessen-Server.de)

Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Gäste des Abends als Heinz-Jörg Ebert - im Anschluss an seinen Überblicksvortrag zur Entwicklung des BIDs Seltersweg – den BID-Award an Stadtrat Thomas Rausch überreichte. In einer kurzen und prägnanten Laudatio lobte Ebert den Baurat der Stadt, der seit neun Jahren im Amt ist, für seine konsequente Art und erklärte freimütig, dass er sich „mit niemandem so heftig in der Sache gestritten habe als mit dem Stadtrat“, der bis in kleinste Details genaue Vorgaben gemacht hatte, die alle eingehalten werden mussten.
„Am Ende ist aber alles so geworden, wie geplant und noch besser. Und jetzt können alle zufrieden sein“, war das Resümee des Sprechers vom BID Seltersweg.

Stadtrat Thomas Rausch (mi.) erhält den BID-Award von Heinz-Jörg Ebert (re.) und Markus Pfeffer überreicht
(Foto: Giessen-Server.de)
Stadtrat Rausch war sichtlich überrascht über den Preis und gab zu, dass er „das nicht erwartet habe“. Ihm mache es Spaß für die Stadt Giessen zu arbeiten, auch wenn er viel Kritik dafür einstecken muss.
Heinz-Jörg Ebert rief die Hauseigentümer und Geschäftsleute dazu auf, auch weiterhin hinter dem einheitlichen Konzept der Aufwertung und Selbstvermarktung der Giessener BIDs zu stehen und die gemeinsame Arbeit fortzusetzen. Die Aufgaben der BIDs sind vertraglich geregelt und zeitlich befristet. Aber mit Blick auf die 2014 in Giessen stattfindende Landesgartenschau schlug der Vorsitzende eine Verlängerung des Vertrages vor.
Giessen, 06. März 2010 / alle Fotos: Giessen-Server.de
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