GIESSEN (mip/r). Welche Erfahrungen mit Ohnmacht und Gewalt habe ich mit mir selbst und mit anderen gemacht? Wie kann man Ohnmacht verarbeiten und Gewalt begegnen?
Gibt es Erfahrungen mit Anti-Gewalt-Strategien, die auch im Alltag brauchbar sind?
Lassen sich Aggressionen auch konstruktiv nutzen oder sind Aggressionen immer nur negativ zu bewerten? Prof. Dr. Gertrud Hardtmann, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychoanalytikerin, 1977 – 1998 Professorin für Sozialpädagogik/Sozialtherapie an der Technischen Universität Berlin wird darüber referieren.
Als Einführung wird die Klasse 9c der Pestalozzischule in Giessen unter der Leitung der Klassenlehrerin, Frau Susan Zeh-Fiedler und des Sozialpädagogen, Claudio Salvati, des Schulverwaltungsamtes der Stadt Giessen, ein Rollenspiel zum Thema „verschiedene Formen der täglichen Gewalt“ vorführen.
„Es hat einfach Spaß gemacht…….“, „das war cool……“, „ich fühlte mich so machtlos…….“, „Gewalt ist geil……“, „das war ein Kick….“, „ich hatte einfach Angst…..“. Solche Sätze widerspiegeln die Gefühlwelt der mit Gewalt konfrontierten oder Gewalt anwendenden jungen Menschen. Welche Lösungen können wir ihnen aufzeigen? Welche Alternativen gibt es bei der Konfliktlösung? Welche strukturellen Veränderungen brauchen die Systeme Gesellschaft und Schule, um das Problem anzugehen? Begleitend gibt es eine Wandzeitung mit der Dokumentation, der in den letzten 6 Wochen veröffentlichter Gewaltartikel des Giessener Anzeigers, die die Schülerinnen und Schüler selbst ausgeschnitten und gestaltet haben. Eine Präsentationswand mit selbstgemalten Gewaltbildern der Schülerinnen und Schüler steht im Entree.
Giessen, 11. März 2010
Juli 2010
Giessen Links
Stadt Giessen
Justus-Liebig-Universität
Fachhochschule Giessen
Tourist Information Giessen
Kunsthalle Giessen
Stadttheater Giessen (Jahresprogramm)
Mathematikum in Giessen (Jahresprogramm)
Botanischer Garten in Giessen
Liebig Museum in Giessen
Kümmerei in Giessen
Messe Giessen