
GIESSEN (fsy). Eingeladen hatte der Inhaber Fritz – B. Westphal zur Neueröffnung der Galerie H. Remmele im Seltersweg in Giessen.
Malerei, Grafik und Objekte von Künstlern der Galerie sind nun ausgestellt bis zum 31. März 2007.


Extra zur Vernissage eingeladen waren das Vokalquartett NINIWE, die mehrstimmigen A-capella-Jazz, kreative Eigenkompositionen und das Arrangementder Ballade „Scherbenglas“ der Band „Lift“ vorstellten.


Die vier jungen Frauen (eingerahmt von zwei Gästen), alle mit Ausbildungen in Gesang und an Instrumenten, sangen zum Abschluss des Kurzauftritts aus Dvoráks neunter Sinfonie den 2. Satz.

Für den Herbst 2007 im Monat September kündigte das Quartett einen nächsten Besuch in Giessen an.

Der Künstlername Niniwe setzt sich aus dem permutierten Anagramm des Vornamens von „Winnie“ Brückner zusammen, die aus Görlitz kommt und zahlreiche Stücke des Vokalquartetts verfasst hat.

Das Vernissage-Publikum war ergriffen vom Gesang und applaudierte begeistert.

Der Raum im Obergeschoß der Gallerie war rappelvoll, folglich die Luft ganz dünn. Am Ende des Auftritts des Vokalquartetts resümierte und bedankte sich der Galerist ganz herzlich im Sinne und Stil von Hans Rosendal „das war spitze!“

NINIWE das sind:
Winnie Brückner (* 1979 in Görlitz), Studium für Jazz-Gesang an der „Hochschule für Musik Franz Liszt" in Weimar; 2002Preisträgerin des Leipziger Jazznachwuchsstipendiums der Marion Ermer Stiftung; Auslandsstudium an der Jazzschule Luzern bei Lauren Newton (Gesang) und Ed Neumeister (Komp.); Zusammenarbeit mit Günter „Baby“ Sommer und dem GIA im Auftrag des Goetheinstituts in Glasgow.
Elena Hamann (* 1977 in Giessen), Studium für Jazz-Gesang an der „Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig mit Austausch zum Conservatorium in Amsterdam; 2001 bis 2003 Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbholzheimer; CD-Produktion "Leise schwimmt der Mond durch mein Blut" mit Tobias Rank und Matthias Zeller.

Für manchen Gasthörer war die Treppe zum Obergeschoß noch zu steil
Caroline Krohn (* 1977 in Reinbek), Studium für Jazz-Gesang an der „Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig; 1997 bis 2000 Leitung des A Cappella Damenquintetts „Die Prinzessinnen“; zahlreiche Workshops mit Elisabeth Tuchmann (Berlin), Gisela May (Berlin), Jens-Uwe Günther (Leipzig), Anca Parghel (Brüssel) und Norma Winstone (London).
Hanne Schellmann (* 1981 in Heidelberg), Studium für Jazz-Gesang an der „Hochschule für Musik Franz Liszt" in Weimar; Sängerin und Gründungsmitglied der Stuttgarter Band „Pelageya“; zahlreiche Rock-Pop-Jazz Workshops, Vokal Workshop mit den ”New York Voices” und mit Jay Clayton.
Giessen, 25. Februar 2007 / alle Bilder: Frank Sygusch (Giessen-Server.de)
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