WIESBADEN (mip/r). An den hessischen Hochschulen haben im Jahr 2009 insgesamt 144 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler habilitiert und damit den förmlichen Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung erbracht. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, ist die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Habilitationen damit im Vergleich zum Vorjahr annährend konstant geblieben. 36 der abgeschlossenen Habilitationen wurden von Frauen abgelegt. Verglichen mit dem Vorjahr stieg der Frauenanteil um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent an.
Wie in den zurückliegenden Jahren wurden knapp 40 Prozent (56) aller Habilitationsverfahren in der Humanmedizin abgeschlossen. Es folgten die Sprach- und Kulturwissenschaften mit 35, vor den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 21; in Mathematik/Naturwissenschaften wurden im vergangenen Jahr 15 Habilitationen abgelegt. Die übrigen 17 Habilitationen verteilten sich auf die Fächergruppen „Ingenieurwissenschaften“, „Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften“, „Kunst und Kunstwissenschaft“ sowie „Veterinärmedizin“ und „Sport“.
Von der Universität in Frankfurt am Main wurden 47 erfolgreiche Habilitationen gemeldet, gefolgt von den Universitäten in Giessen und Marburg mit 38 bzw. 26 Abschlüssen. Von den restlichen Lehrbefähigungen wurden 18 an der TU Darmstadt, elf an der Universität Kassel und vier an der European Business School in Oestrich-Winkel erteilt.
Das Durchschnittsalter der Neuhabilitierten lag bei knapp 42 Jahren. Der Jüngste war 31 Jahre alt und habilitierte in Psychologie allgemein; der Älteste mit 63 Jahren in Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik.
Giessen, 14. April 2010
Februar 2012
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