BERLIN (mip/r). Der diesjährige Hermes-Award zeichnet das Projekt "Fusion 3D" der Laser-Firma LPKF aus. Es handelt sich um Lasertechnologie für die Herstellung elektronischer Schaltungen. "Dies ist ein Beispiel für die Art, wie deutsche Unternehmen sich erfolgreich als Ausrüster der Produktion in globale Wertschöpfungsprozesse einschalten", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan bei der Verleihung des Preises am Sonntag in Hannover. "In der Elektronikindustrie besetzen sie Schlüsselstellungen, die oft nicht so sichtbar sind wie die Endprodukte, die damit hergestellt werden, die aber entscheidend sind für Wachstum und Wertschöpfung."
Der diesjährige Hermes-Award zeichnet zudem ein mittelständisches Technologieunternehmen aus, das in einem stark wachsenden Marktsegment führend ist. Zugleich hilft diese Technologie, Energie und Ressourcen klug und sparsam einzusetzen. Sie ermöglicht es, intelligentere Produkte für die Kommunikation, für Medizin, Gesundheit und Sicherheit herzustellen - also für die großen Herausforderungen, die auch im Mittelpunkt der Hightech-Strategie der Bundesregierung stehen.
Die prämierte Technologie geht unter anderem auf Forschungsprojekte des BMBF zurück, mit denen die Grundlagen dazu entwickelt wurden. Schavan zeigte sich überzeugt, dass es gerade nach der Krise wichtig und richtig ist, auf Forschung, Technologie und Innovation zu setzen.
Giessen, 19. April 2010
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