GIESSEN (mip/r). Kaum ein anderes Thema hat die antike Kunst so beflügelt wie die antike Mythologie. Bilder von Göttern und Helden schmücken Staatsdenkmäler ebenso wie Gegenstände des täglichen Lebens. Sie finden sich auf Münzen und auf Prunkgefäßen, in Gräbern und Heiligtümern, an den Wänden und auf den Böden von Privathäusern, Villen und Palästen. In einer einzigartigen Kooperation der beiden größten universitären Antikensammlungen in Hessen und Thüringen können nun eine Vielzahl von Stücken erstmals gezeigt werden.
Zur Eröffnung der Ausstellung „Herakles & Co.“ aus den Sammlungen der Universitäten Jena und Giessen sprechen am Donnerstag, 29. April 2010, um 18 Uhr Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Stadt Giessen, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Giessen (JLU) und Prof. Dr. Angelika Geyer, Institut für Altertumswissenschaften in Jena. Die Einführung macht Prof. Dr. Anja Klöckner vom Institut für Altertumswissenschaften in Giessen.
Die Ausstellungsstücke zeigen nicht nur Göttinnen und Götter des Olymps, sondern auch die Sagen und Mythen der griechischen Heroen. Neben Herakles als gewaltigstem aller antiken Helden sind es Theseus und Perseus, die Abenteuer gegen Ungeheuer und Monster bestehen müssen. Kriegerisches Heldentum wird in den Sagen des Kampfs um Troja und in der Amazonomachie thematisiert, aber auch durch Gegenstände des realen Krieges.
Giessen, 26. April 2010
Februar 2012
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