WIESBADEN (mip/r). Das Niveau der Verbraucherpreise in Hessen lag im Februar um 1,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Januar war die Jahresteuerungsrate auch bedingt durch die Mehrwertsteuererhöhung auf 2,0 Prozent gestiegen, nachdem sie im Dezember 2006 noch bei 1,3 Prozent gelegen hatte.
Ein stärkerer Rückgang der Inflationsrate wurde durch wieder steigende Preise für Mineralölprodukte verhindert. Heizöl war im Februar um 3,7 Prozent teurer als im Januar und die Kraftstoffpreise legten um 2,6 Prozent zu. Gegenüber Januar ist der Verbraucherpreisindex insgesamt um 0,4 Prozent gestiegen. Saisonbedingt teurer als im Januar waren Pauschalreisen (plus 9,7 Prozent) und Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen (plus 2,7 Prozent). Für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucher um 0,8 Prozent und für Haushaltsgeräte um 0,4 Prozent höhere Preise bezahlen. Das Preisniveau für Möbel und Einrichtungsgegenstände blieb unverändert.
Der Preisverfall für Geräte der Unterhaltungselektronik hält weiter an. So waren Fernsehgeräte um 2,1 Prozent und Computer um 1,8 Prozent billiger als im Januar. Auf Grund des milden Winters und des Auslaufens der Wintersportsaison ist nicht verwunderlich, dass die Preise für Ski und andere Wintersportartikel durchschnittlich um 7,7 Prozent gesunken sind.
Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke lagen um 0,4 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Hierzu trugen insbesondere fallende Preise für Obst (minus 3,4 Prozent) und Gemüse (minus 1,7 Prozent) bei.
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Dr. Hans Herbert Krieg
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Giessen, 27. Februar 2007
Mai 2012
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