WIESBADEN (mip/r).Der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis geht in diesem Jahr an den Bühnen- und Kostümbildner, Regisseur und Maler Prof. Achim Freyer aus Berlin. Die vom Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre gemeinsam mit der Hein-Heckroth-Gesellschaft und der Stadt Giessen verliehen. „Prof. Achim Freyer lotet in seiner Arbeit wie kein anderer die Grenzen zwischen Bühne und bildender Kunst aus. Seine Inszenierungen sind poetische Gesamtkunstwerke aus Malerei, Sprache, Musik, Choreografie, Raum und Licht“, sagte Staatsminister Udo Corts. Er fügte hinzu, der inzwischen durch seine hochrangigen Träger renommierte Hein-Heckroth-Preis schließe eine Lücke in der Landschaft der deutschen Kulturpreise und rücke die für das Theater so wichtige Kunstgattung Bühnenbild in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchs-Förderpreis, den die Stadt Giessen zur Verfügung stellt, erhält Moritz Nitsche aus Frankfurt am Main. Er ist Schüler und Assistent von Achim Freyer und war bereits als Bühnenbildner in Wuppertal und Frankfurt tätig. Die Auszeichnungen werden am 29. April 2007 im Rahmen einer Feierstunde im Stadttheater Giessen vergeben.
Mit dem Hein-Heckroth-Preis werden Bühnenbildner ausgezeichnet, die in ihren Arbeiten die Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst kreativ einfließen lassen – ganz im Sinne des künstlerischen Erbes des Malers und Bühnenbildners Hein Heckroth (1901 – 1970). Zu den früheren Preisträgern zählen Erich Wonder und Karl-Ernst Herrmann sowie die Nachwuchspreisträger Annette Murschetz und Bettina Kraus.
Giessen, 03. März 2007
Mai 2012
Giessen Links
Stadt Giessen
Justus-Liebig-Universität
Fachhochschule Giessen
Tourist Information Giessen
Kunsthalle Giessen
Stadttheater Giessen (Jahresprogramm)
Mathematikum in Giessen (Jahresprogramm)
Botanischer Garten in Giessen
Liebig Museum in Giessen
Kümmerei in Giessen
Messe Giessen